Test Eternal Sonata: Kitsch mit Schönheit vereint

von Sandra Friedrichs (19. Februar 2009)

Was passiert eigentlich mit den Menschen, die kurz vor dem Sterben sind? In "Eternal Sonata" träumt der schwer erkrankte Frédéric Chopin von einer Reise in eine andere Welt und muss sich entscheiden, was Realität und Traum ist. Entscheidet er sich falsch, wird er sterben.

Polka und Frédéric teilen das selbe Schicksal.Polka und Frédéric teilen das selbe Schicksal.

Die letzte Reise eines sterbenden Mannes

Der Klavierkomponist Frédéric Chopin liegt am 16. Oktober 1849 in Paris im Sterben und träumt von einer wunderschönen Welt, in der er seine letzten Momente auskosten kann. Er trifft auf ein junges Mädchen namens Polka, die genau wie er zaubern kann. Diese Fähigkeiten besitzen aber leider nur Menschen, die eine unheilbare Krankheit haben und bald sterben werden. Frédéric und Polka möchten beide ihr letztes Abenteuer erleben; daher wollen sie den korrupten Grafen aufsuchen und zur Rede stellen. Dieser hat unbezahlbare Steuern auf fast alles erhoben, außer auf ein Wunderheilmittel, das die Menschen zwar heilt, aber unbeschreibliche Nebenwirkungen hat. So wird das Volk nicht nur ärmer, sondern auch versklavt. Unterstützt werden sie von Allegretto und Beat, die sich in ihrer Stadt für Bedürftige einsetzen und dafür die Reichen beklauen. Im Laufe der Geschichte wächst die Gruppe fortwährend an und gerät immer weiter in die Intrige, die der Graf plant.

Es lohnt sich, das Spiel nochmals durchzuspielen, um alle Schätze einzusammeln.Es lohnt sich, das Spiel nochmals durchzuspielen, um alle Schätze einzusammeln.

Ein Rollenspiel wie kein anderes?

Die Story klingt zwar schön, aber ist keineswegs originell. Es ist schließlich nicht das erste Mal, dass ihr in einem RPG einen inkompetenten König besiegen müsst. Ein weiterer Kritikpunk ist, dass ihr bei dem linearen Spielaufbau keine Freiheit habt. Ihr könnt keine anderen Orte besuchen oder in diese zurückkehren, falls das nicht eure Aufgabe ist. Nur beim zweiten Durchspielen steht euch ein Teleporter zur Seite, mit dem ihr hin- und herreisen könnt. Da die Spieldauer nur bei 25-30 Stunden liegt, was für ein Rollesnpiel wenig ist, werden sich viele von euch für diesen Weg entscheiden, um alle Punkte und Schätze zu sichern. Denn ihr werdet viele übersehen, da euch keine Karte zur Verfügung steht. Viele Umgebungen sind sehr unübersichtlich und ihr sucht dann eher schnell nach einem Ausgang, als nach einer weiteren Schatztruhe oder einem Gegner, um euch weitere Punkte zu sichern.

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