Test Dawn of War 2: Der erste Strategiekracher des Jahres?

von Jan Höllger (22. Februar 2009)

Eines der besten Echtzeitstrategiespiele der letzten Jahre bekommt endlich kein weiteres Addon, sondern seine verdiente Fortsetzung. Die RTS-Spezialisten von Relic Entertainment lassen euch in "Warhammer 40.000: Dawn of War 2" tief in das beliebte Fantasy-Universum eintauchen und haben dabei einige mutige Entscheidungen getroffen, die zumindest diskutabel sind.

Einer der vielen Bosskämpfe in der finalen Phase.Einer der vielen Bosskämpfe in der finalen Phase.

Kriegerische Viereinigkeit

Mit vier Rassen aus dem Warhammer-Universum dürft ihr in "Dawn of War 2" antreten, neben den bekannteren Orks, Space Mariens und Eldar komplettieren die Tyraniden das Quartett. Freie Auswahl, welches Volk ihr spielt, habt ihr allerdings nur im tollen Mehrspielerpart, im Rahmen der Kampagne müsst ihr dagegen mit den Space Marines Vorlieb nehmen. Ebenfalls dem Mehrspielerpart vorenthalten sind die größeren Einheiten wie Panzer oder Cybots, so dass sich die Onlineduelle mit der Hatz nach Kontrollpunkten fast genauso spielen wir im Vorgänger. Allein die Zahl der mitgelieferten Mehrspielermaps ist enttäuschend.

Kampf den Massen: wir müssen eine Stellung verteidigen.Kampf den Massen: wir müssen eine Stellung verteidigen.

Weniger ist nicht immer mehr

Solospieler müssen nach dem Start der dynamischen Kampagne erstmal schlucken: Space Marines als einziges lenkbares Volk, und jede Mission dürft ihr nur mit maximal vier Fußsoldatensquads angehen. Die riesigen Schlachten, einer der Höhepunkte im ersten Teil, fallen somit leider komplett aus. Zwar ist auf dem Bildschirm nicht gerade wenig los, aber von der KI gesteuerte Panzer oder riesige Feindmengen, die sich per Skriptsequenz in Luft auflösen, können das tolle RTS-Feeling des Vorgängers nicht herüberretten.

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