Test Street Fighter 4: Alte Hiebe rosten nicht!

von Michail Grammatikakis (23. Februar 2009)

Der Wandel der Technik hat die gesamte Branche verändert. Aus den kleinen, flackernden Bildschirmen von damals sind riesige Plasma-Fernseher geworden, aus den Super Nintendos eine XBox 360 oder PS3 mit dementsprechender Power. Alte Spielkonzepte werden ständig erweitert oder verändert. Eine Serie weigert sich jedoch entschieden da mitzumachen, setzt auf Tradition anstatt Innovation und gewinnt gerade dadurch die Sympathien fast aller Kampfsport-Fans.

Ryu gegen Ken: Der Klassiker unter den Duellen.Ryu gegen Ken: Der Klassiker unter den Duellen.

Kämpfen kann so kompliziert sein

Klar, das Grundkonzept ist bei fast jedem Prügelspiel gleich. Zwei Kämpfer stehen sich gegenüber, um sich mit Standardschlägen KO zu kloppen. Hinzu kommen Spezialattacken, die wir durch etwas aufwändigere Manöver am Joypad auslösen kann. So war es damals in der Zeit von "Street Fighter 2", heutzutage ist es nicht anders. Mit jeder Fortsetzung einer berühmten Serie wurde das Kampfsystem jedoch komplizierter.

Während Profis damit glücklich waren, wurde der normale Spieler vergrault, da der Zugang immer schwieriger wurde. Wer hat schon Lust, sich für jeden Kämpfer seitenlange Kombinationen zu merken, nur um halbwegs Erfolg zu haben? "Street Fighter 4" vollzieht genau in diesem Punkt eine Kehrtwende und spielt sich damit erfrischend altmodisch, ohne dabei zu simpel zu werden. Capcom hat den perfekten Mittelweg gefunden.

Zangief ist auch wieder mit dabei: "Komm an meine Brust!"Zangief ist auch wieder mit dabei: "Komm an meine Brust!"

Als ob wir niemals weg waren

Weniger als ein Wimpernschlag: Genauso lange hat es gedauert, bis wir uns in "Street Fighter 4" heimisch fühlten. Ob das die trashige Musik, die übertriebenen Proportionen der Kämpfer mitsamt Animationen oder die lustigen Kampfsprüche sind. Vieles erinnert an das Jahr 1991. Sogar die Feuerbälle und Uppercuts klappten sofort beim ersten Versuch.

Das Tempo ist im Gegensatz zu den neueren Prügelspielserien ein bisschen verlangsamt. Wenige, aber sinnvolle Spezialattacken für jeden Kämpfer überfordern keinen und die Steuerung klappt mit dem PS3-Pad einwandfrei. Ein tolles Gefühl von Retro und ein klarer Vorteil der PS3-Version, denn das Xbox-360-Pad stößt bei diesem Spiel an seine Grenzen.

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