Test Street Fighter 4 - Seite 2

Löst der Spieler einen Super-Move aus, kommt die neue Engine so richtig in Fahrt.Löst der Spieler einen Super-Move aus, kommt die neue Engine so richtig in Fahrt.

Prügeln als Kunst

Alles an diesem Spiel ist durchgestylt. Große Augen, geradezu lachhaft übertriebene Arm- und Beinpartien und ein geniales Design setzen auch in dieser Generation Maßstäbe bei der Wahl des Kämpfers. Dass Freunde eher realistischer Darstellungen der Prügelkunst hier nicht glücklich werden, hat Capcom selbstbewusst ignoriert. Die Entwickler haben sich für eine bestimmte Stilrichtung entschieden und sie kompromisslos durchgezogen.

So entstehen einzigartige Spielsituationen und viele Momente der Schadenfreude. Wenn etwa Ryu von einem hartem Schlag getroffen wird und seine Augen dabei fast herausfliegen, oder wenn Zangief einen total übertriebenen Griff an der zierlichen Chun Li ansetzt, ist das Gezeigte auf einer Art und Weise berauschend, die nur sehr schwer in Worte zu fassen ist.

Beim Üben dieses Salto-Kicks ist Guile schon öfter auf den Kopf gefallen - wie man an der Frisur sieht ...Beim Üben dieses Salto-Kicks ist Guile schon öfter auf den Kopf gefallen - wie man an der Frisur sieht ...

Ich will nur Prügeln

Auch bei den Spielvarianten hat sich Capcom auf den puren Kampf konzentriert. Es gibt keine Minigames, keinen Adventure-Modus oder gar einen Editor für eigene Kämpfer. Solisten können das Spiel in einem Story-Modus durchspielen, der für jeden Kämpfer eine kleine Geschichte erzähl - in Form von kleinen, relativ schwachen Manga-Sequenzen. Der Fokus des Spielers wird niemals vom Wesentlichen abgelenkt, dem Kampfgeschehen.

In diesem Bereich ist "Street Fighter 4" Referenz. Im Vordergrund steht der Kampf gegen menschliche Mitspieler. Das merkt man am Feintuning der anwählbaren Kämpfer. Keiner ist dem anderen wirklich überlegen. Natürlich gibt es bestimmte Recken, die der Zocker bevorzugt auswählt, dies hat aber nichts mit ihrer Überlegenheit zu tun, sondern ist eher eine Frage des Stils.

Chun Lin bekommt Konkurrenz.Chun Lin bekommt Konkurrenz.

Wer hat es ins Jahr 2009 geschafft?

Mit 25 anwählbaren Kampfkünstlern, von denen auch ein paar freigespielt werden müssen, ist das Spiel sehr umfangreich. Da der Spieler rein theoretisch mit einem einzigen Charakter mehrere Wochen trainieren kann, bis er ihn perfektioniert, ist hier für viele Wochen Spielspaß gesorgt. Viele Berühmtheiten aus den alten Street-Fighter-Teilen haben es in die vierte Auflage geschafft, was vor allem Fans der Serie gefallen wird.

Die neu hinzugekommenen Charaktere bieten eigene, neue Stile und fügen sich trotzdem nahtlos in das Street-Fighter-Universum ein, ohne dabei aufgesetzt zu wirken. Mit Rufus hat Capcom zum Beispiel einen extrem dicken, aber ebenso schnellen Kämpfer bereitgestellt, der vor witzigen Animationen und coolen Moves nur so strotzt.

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