Vorschau Singularity: Wenn der Russe an der Uhr dreht

von Philipp Rauh (17. März 2009)

Das Dritte Reich hatte UFOs, die Volksrepublik der vereinigten Antarktis-Pinguine ein Atomwaffen-Reservoir und die Russen können durch die Zeit reisen. Nun gibt es zum Glück eine Nation auf der Erde, die für Recht und Ordnung sorgt. Den Nazis haben sie die UFOs demontiert, die Pinguine wurden zu biologisch abbaubaren Wanderlatschen umgearbeitet und jetzt ist der zeitreisende Russe dran. Als US-amerikanischer Pilot legt ihr ihm in "Singularity" das Handwerk.

Es fährt ein Zug nach Nirgendwo.Es fährt ein Zug nach Nirgendwo.

Glüht die Uhr, ist es wohl Atomzeit

In nicht allzu ferner Zukunft, um genau zu sein bereits nächstes Jahr, starten die Amerikaner eine geheime Aufklärungsmission über einem abgelegenen Teil Russlands. Es hört sich einfach an: Schnell drüber, ein paar Schnappschüsse machen und direkt wieder nach Hause gondeln. Doch kaum seid ihr über eurem Einsatzgebiet, geht es im Steilflug Richtung Erdoberfläche.

Benommen wacht ihr wenig später auf und stellt sehr schnell fest, dass ihr allein als amerikanischer Soldat auf einer unbekannten Insel seid, die zu allem Überfluss auch noch russisches Sperrgebiet ist. Wenn das mal keine Reise wird, von der man noch seinen Enkeln erzählen kann. Bald wird euch klar, warum Russland die Existenz der Insel verschwieg. Seit 1950 fanden hier Experimente mit der Zeit statt und liefen irgendwann aus dem Ruder. Ein Reaktor explodierte und hinterließ Zeitanomalien. Es ist nun an euch, das alles zu beenden.

Schlechter Atem: spontane Selbstauflösung.Schlechter Atem: spontane Selbstauflösung.

Früher war alles besser!

Timeshift hatte viel versprochen, doch mehr als eine "Replay"- und eine "Stop"-Taste am imaginären Videorekorder des virtuellen Lebens gab es nicht. Hier schlägt "Singularity" einen gänzlich anderen Weg ein. Mit eurer YPS-Gedächtnis-Armbanduhr manipuliert ihr Objekte, wie es euch gefällt. Schießwütige Gegner stehen auf einem Balkon und machen euch das Leben schwer? Kein Problem, mit einem Wink eures linken Arms verrotten die Stützbalken und die ganze Konstruktion stürzt samt Soldaten in sich zusammen.

Der Spaß funktioniert natürlich auch in die entgegengesetzte Richtung: Findet ihr eine in der Gegenwart zerstörte Brücke, könnt ihr sie einfach wieder in das Jahr 1950 zurück schicken und somit reparieren. Nebenbei gesagt: Gegner, die sich in Millisekunden selbst kompostieren, sind natürlich auch mit dabei.

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