Test Ankh - Seite 2

Oben im Bildschirm wird stets euer Inventar angezeigtOben im Bildschirm wird stets euer Inventar angezeigt

Logische Rätsel

Das Wichtigste im Adventure-Genre sind jedoch die Rätsel. Auch hier kann "Ankh" überzeugen. Die Entwickler von Deck 13 haben komplett auf Schiebe-, Schalter- und auch Farbrätsel verzichtet, was ihr auch anfangs gleich in einem der Dialoge erfahrt. Einmal allerdings kommt ein solches Rätsel aber doch vor, natürlich nur mit dem Wink mit dem Zaunpfahl um das Ganze gehörig auf die Schippe zu nehmen. Meistens konzentrieren sich die Rätsel auf das Kombinieren von Gegenständen. Sämtliche Rätsel sind logisch aufgebaut und auch äußerst fair. Die Entwickler haben auch darauf geachtet, dass ihr nicht ständig unnötig durch die Gegend rennen müsst. Gegenstände, die ihr braucht, sind meistens in der näheren Umgebung zu finden. Erst in der zweiten Hälfte des Spiels werden die Wege durch die Wüste zum Teil doch etwas länger, weshalb manchmal doch ein bisschen Lauferei angesagt ist. Aber auf Knopfdruck rennt Assil deshalb auch los, deshalb kommt eigentlich nie das Gefühl auf, dass die Entwickler das Spiel durch lange Laufwege künstlich in die Länge ziehen wollten.

Ankh hält wunderschöne Landschaften bereitAnkh hält wunderschöne Landschaften bereit

Point & Klick trotz 3D

Die Steuerung in "Ankh" ist absolut leicht und einfach zu beherrschen. Mit der linken Maustaste bewegt ihr Assil und schaut euch Gegenstände an, mit der rechten Taste hingegen nehmt ihr Dinge auf und kombiniert sie miteinander. Das einzig ärgerliche dabei ist, dass die Sachen manchmal einfach zu nah beieinander liegen. Dialoge gehören in einem Adventure mit zu den wichtigsten Spielbestandteilen, darum ist auch die Sprachausgabe von recht großer Bedeutung. Hier macht "Ankh" alles richtig. Die Deutschen Sprecher sind unter anderem Oliver Rohrbeck, der die Hauptfigur Assil spricht, Renée Zellwenger, Kevin Costner und Patrick Stewart. Die Profis haben ihren Job gut gemacht, die Dialoge sind spritzig und richtig gut rüber gebracht. Die Grafik ist ein wenig comichaft, trotzdem aber sehr passend und hübsch. Sicherlich ist das Ganze nicht irgendwie überdurchschnittlich, aber der Bildschirm ist stets voller Farben und voller Leben. Alles wirkt aus einem Guss und die Grafik unterstützt die dichte Atmosphäre perfekt. Überall sind nette kleine Details zu finden, in der Wüste wird Sand über die Dünen geweht und Gegenstände und Charaktere werfen realistische Schatten sowohl auf horizontale als auch auf vertikale Flächen.

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