Resistance Retribution (PSP)
Test
Resistance Retribution: Gute PSP-Episode des Shooterhits
Jede erfolgreiche Sony-Serie findet über kurz oder lang ihren Weg auch auf die PSP. So ist es wenig erstaunlich, dass die beste Shooterreihe auf der Playstation3 endlich einen PSP-Ableger bekommt. "Resistance: Retribution" bietet dabei gewohnte Actionkost in hoher Perfektion, wenn der Handheld nur bloß zwei Analogsticks hätte. Von Jan Höllger
Steuerungsdilemma
Wie schon bei bisherigen Shooterversuchen auf Sonys Handheld steht die Steuerung bei einer Handheldportierung im Mittelpunkt der Kritik. Auch nach mehreren Stunden Übung fällt uns das Umschauen mit den Aktionstasten aufgrund des fehlenden rechten Analogsticks schwer und sorgt bei längeren Zockersessions zu Schmerzen in den Händen. Davon abgesehen funktioniert die Steuerung einigermaßen, auch dank der komfortablen Zielhilfe haltet ihr die Feinde gut in Schach. Wer mag, kann auch manuell schießen, was bei einigen wenigen Gegnertypen sogar nötig ist.
Der kleine Bruder
"Retribution" macht keinen Hehl daraus, wo seine Wurzeln liegen. Fans der "Resistance"-Serie werden sich aufgrund des vertrauten Settings und des Helden sofort heimisch fühlen, auch Gegner und Waffen sind altbekannt. Die Story des PSP-Titels erzählt dabei die Geschehnisse zwischen den beiden PS3-Folgen und hält somit ein paar Überraschungen parat. Vom Gameplay können wir das weniger behaupten, auch wenn das Deckungsfeature in dieser Form neu ist, letztlich aber das Spieltempo etwas verlangsamt. Dennoch: Die Action in der Kampagne unterhält blendend, spielt sich abgesehen von den Steuerungsproblemen klasse und fühlt sich wirklich wie ein typischer "Resistance"-Shooter an, zumindest im Rahmen der Möglichkeiten auf der PSP.
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