Test The Wheelman: Vin Diesel als Computerspiel- und Filmheld

von Michail Grammatikakis (03. April 2009)

It's a Diesel! Mit "Chronicles of Riddick" hat der muskelbepackte Mann mit der Fleischmütze bereits gezeigt, dass er als Held für Computerspiele überzeugen kann. Mit "The Wheelman" versucht Vin Diesel nun noch eins draufzusetzen und plante das Spiel mit seiner Firma von Anfang an parallel als Film und als Computerspiel.

Vin Diesel ist wieder da!Vin Diesel ist wieder da!

Story gleich null, na und?

Ihr spielt Milo Burik, der in Barcelona auftaucht, um die drei größten dort ansässigen Mafia-Bosse zu infiltrieren. Viel mehr kriegt man von der Geschichte dieses "Open World"-Spieles nicht mit, was in einem Actionspiel auch nicht unbedingt von Bedeutung ist.

Nachdem gefühlte 100 Prozent aller anderen Spiele dieser Art in Amerika spielen, fällt es bereits nach den ersten Schritten positiv auf, dass sich die Programmierer dieses Mal für eine europäische Großstadt entschieden haben. Uns zumindest hat Barcelona als Grundlage extrem zugesagt.

Die Grafik erreicht zu keinem Zeitpunkt das Niveau eines GTA 4.Die Grafik erreicht zu keinem Zeitpunkt das Niveau eines GTA 4.

Barcelona: Die Stadt, die niemals schläft

Eine komplett andere Farbwahl, eine frische Architektur, strahlend blauer Himmel und ein ungewöhnliches Straßenbild mit vielen kleinen Gassen offenbart sich den Touristen, die Barcelona zum ersten Mal besuchen. Dieser durchaus positive Ersteindruck wird jedoch ziemlich schnell getrübt und bei genauerem Betrachten ins Mittelmaß gezogen.

Die Referenz GTA 4 hat die Messlatte bei dieser Art von Spielen dermaßen hoch angesetzt, dass es Spiele wie "The Wheelman" sehr schwer haben, da mitzuhalten. So fällt nach den ersten Minuten bereits auf, dass es keinen Tag- und Nachtzyklus gibt, das Wetter immer gleich bleibt, die Architektur recht polygonarm daherkommt und die Bewohner von Barcelona sehr hölzern wirken und sich unrealistisch verhalten.

Jetzt beherzt mit dem rechtem Stick die Polizei  in die Bande drücken.Jetzt beherzt mit dem rechtem Stick die Polizei in die Bande drücken.

Kurzweilig wird hier groß geschrieben

Die meiste Zeit verbringt der Verbrechensbekämpfer im Auto, was sich sehr präzise lenkt und in den ersten Stunden durchaus Spaß macht. Milo hat zudem noch ein paar Spezial-Moves spendiert bekommen, die das Spiel kurzweiliger gestalten. So kann er während der Fahrt mit dem rechten Analogstick die Gegner rammen, die dann mit filmmäßigen Kameraschwenks das Zeitliche segnen.

Oder das Wechseln der Autos während der Fahrt. Hier steigt Mr. Burik per Knopfdruck aus seinem fahrenden Auto und springt auf das Zielfahrzeug, um es zu kapern. Während die Animation dabei nicht gerade gut aussieht, ist dieses Special spielerisch nicht schlecht, so bleibt nämlich der Spielfluss erhalten und es kommt nicht so oft zu Situationen, in denen ihr durch die Stadt lauft, ohne ein passendes Gefährt zu finden.

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