Konsequente Evolution des Handheld-Evergreens - Seite 2

(Special)

Die fertigen Kunstwerke sichert ihr einfach auf einer SD-Karte und könnt diese später auf anderen Geräten weiterverwenden. Alternativ könnt ihr die Fotos auch mit dem Foto-Kanal eurer Wii synchronisieren. Im DSi-Kalender werden für jeden Tag die jeweils aufgenommenen Fotos angezeigt. So behaltet ihr da immer den vollen Überblick. Beim Test des Gerätes waren wir überrascht, wie viel Spaß das Spielen mit den Kameras macht.

Es gibt was auf die Ohren

Der DSi ist selbstverständlich auch in der Lage, Sound-Dateien von der SD-Karte abzuspielen. Dabei spielt es keine Rolle, ob es sich dabei um mit dem Mikro aufgenommene Sound-Schnipsel handelt oder um Musikdateien von eurem Rechner. Nintendo setzt hier auf das ACC-Format. Wenn ihr Musikdateien abspielt, könnt ihr einen der zahlreichen Visualisierungen dazuschalten und eure Musik so optisch ansprechend untermalen.

Der DSi schluckt wie sein Vorgänger sämtliche erhältliche NDS-Module, ganz egal aus welchem Land sie kommen. Für spezielle DSi-Spiele (z.B. mit Nutzung der Kameras) ist ein einschränkender Ländercode vorgesehen. Zum Start ist jedoch kein solches Spiel im Handel verfügbar. Spezielle DSi-Software (DSiWare) bekommt ihr zum Verkaufsstart des DSi online per Download via WLAN.

Trickfilme und Kamera-Spaß

Die Bildschirme sind besser, die zwei Kameras sind ein nützliches Feature

Wie schon bei der Wii zahlt ihr dort (falls nötig) mit Nintendo-Points. Die Preisspanne in Japan liegt zwischen gratis und 500 Punkten, was umgerechnet etwa maximal fünf Euro sind. Zum Start hat Nintendo bereits den kostenlosen DSi-Browser angekündigt.

Weiter wurde eine breite Palette angekündigt, darunter eine Anwendung zum Erstellen kurzer Trickfilme oder witzige Spiele, die sich die Bewegungsdetektor-Kameras ähnlich wie in Sonys EyeToy zunutze machen. Sämtliche Downloads landen auf der SD-Speicherkarte. Eine clevere Lösung, sind selbst große Karten schon sehr preisgünstig zu haben. Eine Karte mit einem Fassungsvermögen von vier GB ist schon für etwa acht Euro erhältlich.

Der Nintendo DSi ist ab dem 3. April 2009 zum Preis von 169,99 Euro in den Farben weiß und schwarz in Deutschland verfügbar.

Fazit

Es gibt eigentlich nur zwei Gründe, die gegen den DSi sprechen: 30 Euro Aufpreis gegenüber dem DS Lite und der Wegfall des GBA-Slots. Wenn das kein elementares Problem darstellt, dann führt kein Weg am DSi vorbei. Die Bildschirme sind besser, die zwei Kameras sind ein nützliches Feature und später sicher auch ein spielerischer Mehrwert. Dazu kommt eine wertigere Verarbeitung und ein deutliches Plus an Leistung.

Ob sich ein Umstieg für NDS-Besitzer lohnt, hängt natürlich zu einem großen Teil von der kommenden Software ab, die die neuen Features unterstützt. Besitzer eines älteren, stark beanspruchten DS finden im DSi ein schönes Upgrade und profitieren von den besseren Bildschirmen.

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