Test Unwritten Tales: Sympathicus im Fantasyland

von Jan Höllger (06. April 2009)

Geschichten wollen erzählt, gute aufgeschrieben und die besten nachgespielt werden. Im neuen Point&Click-Adventure "The Book of Unwritten Tales" vom deutschen Entwicklerstudio King Art Games wartet auf euch jedenfalls eine äußerst unterhaltsame Reise durch eine stimmungsvolle Fantasywelt. Ein Spiel, das ihr nicht verpassen solltet.

Ein Lächeln huscht nicht nur über die Lippen des Helden...Ein Lächeln huscht nicht nur über die Lippen des Helden...

Witzigkeit kennt keine Grenzen

Sympathische Charaktere sind das Glanzstück des neuen Abenteuerspieles. Ob Gnom Wilbur oder Elfe Ivo, schon nach wenigen Spielminuten habt ihr die Helden in euer Herz geschlossen. Das gilt natürlich auch für die beiden weiteren spielbaren Charaktere, nämlich "das Vieh" und Nate Bonnet. Warum das so ist? Nun, einerseits liegt das sicherlich an den passend ausgewählten Synchronsprechern, bekannte deutsche Stimmen von Daniel Craig, George Clooney oder Angelina Jolie leihen den Helden ihre Stimmen. Zum anderen ist der Humor im Spiel exzellent geraten. Natürlich gibt es zahlreiche Anspielungen auf bekannte Filme oder Spiele (etwa World of Warcraft), doch in den humoristischen Dialogen wird nicht mit der Holzhammermethode auf den Witz aufmerksam gemacht, wie es in einem Ankh der Fall ist, sondern viel subtiler und intelligenter.

Die Grafik ist ein Traum.Die Grafik ist ein Traum.

Hilfreiche Hinweise

Die vier Charaktere erleben allesamt anfangs ihre eigene Geschichte, später dürft ihr aber auch zwischen den Helden hin und her wechseln, was für einige Rätsel dann auch nötig ist. Ansonsten sind die Knobeleien auf typischem Adventure-Niveau, stechen weder besonders heraus, fallen aber auch nie in die Kategorie nervig.

Gerade zu Beginn ist der Schwierigkeitsgrad sehr human, obwohl "The Book of Unwritten Tales" auf eine eingebaute Tippsfunktion wie zuletzt der neue "Simon the Sorcerer" verzichtet. Die Hotspothilfe und sinnvolle Erklärungen des jeweiligen Helden beim Anklicken eines Gegenstandes reichen aber vollkommen aus. Bei der perfekten Steuerung stört uns eigentlich nur, dass die Charaktere sich nicht sonderlich schnell über die Bildschirme bewegen.

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