Test CoH - Tales of Valor: Ein kurzes Spielvergnügen

von Gerd Schüle (21. April 2009)

"Keine Frage, was die Entwickler von Relic abgeliefert haben ist zwar nichts Neues, aber trotzdem ein taktisches und spielerisches Highlight. Der dynamische Spielablauf fesselte uns regelrecht an den Monitor". So lautete unser Urteil zu "Company of Heroes" vor zweieinhalb Jahren. Mit "Company of Heroes: Tales of Valor" veröffentlicht Relic nach "Company of Heroes - Opposing Fronts" nun die zweite selbstständig lauffähige Missions-DVD.

Unter Beschuss.Unter Beschuss.

Eine Übertreibung

"Dank neuer zusätzlicher Inhalte wie drei Einzelspieler-Kampagnen, neuer Mehrspieler-Modi sowie zusätzlicher Einheiten und Karten erleben Sie die historischen Schlachten des Zweiten Weltkriegs in bisher nicht dagewesener Detailtreue!" So preist THQ das Spiel in seiner Produktbeschreibung an. Gleich vorweg, spielerisch enttäuscht auch der neuste Ableger dieses sehr beliebten Strategiespiels nicht. Aber die drei kurzen Einsätze in "Tales of Valor" als Einzelspieler-Kampagnen zu bezeichnen, ist eine klare Übertreibung. Zwei dieser kurzen Feldzüge bestreitet ihr auf der Seite der Wehrmacht, eine auf Seiten der Amerikaner.

Innerhalb von höchstens vier Stunden haben Fans der Reihe die sogenannten Einzelspieler-Kampagnen durchgespielt. Wenigstens sind die kurzen Feldzüge recht abwechslungsreich inszeniert. Außerdem könnt ihr zum ersten Mal selbst eure Feinde persönlich unter Feuer nehmen. Die spielerische Erweiterung "direkter Beschuss" soll euch ins Geschehen mit hineinziehen. Dabei habt ihr selbst den Finger am Abzug und greift den Feind mit manueller Kontrolle an.

"Tales of Valor" bietet wenig Neues."Tales of Valor" bietet wenig Neues.

Suchspiel

Natürlich erhielten alle Parteien ein paar neue Einheiten. Es gibt auf der Seite der Wehrmacht den Geschützwagen H-39 oder den Schwimmwagen Typ 166 und bei den Amerikanern beispielsweise den Jagdpanzer M18 sowie den Panzerwagen T17. Doch im Solopart müsst ihr die schon sehr genau suchen, damit euch überhaupt auffällt, dass ihr mit neuen Einheiten in den Krieg zieht. In den vollen Genuss der neuen Einheitentypen kommt ihr vor allem im Multiplayer-Bereich, der deutlich umfangreicher ist als der Solomodus. Es gibt einen Koop-Modus, in dem ihr zusammen mit anderen Spielern eine Stadt verteidigt, die sogenannte Operation Steinwall. In den anderen zwei MP-Modi kämpft ihr mit Panzern bei der Operation Panzerkrieg und versucht in der Operation Sturm die Verteidigungslinie der Gegner zu durchbrechen. All das ist gut umgesetzt, bietet spielerisch aber nicht wirklich etwas Neues.

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