Test Phantasy Star Portable - Seite 2

Unterwegs auf dem ökologisch genutzten Planeten Parum.Unterwegs auf dem ökologisch genutzten Planeten Parum.

Reizvolles Universum, schwache Geschichte

Auf der Raumstation und den umliegenden Planeten haben die SEED, eine künstliche Intelligenz, Besitz von anderen Lebewesen und Maschinen ergriffen. Unser Auftrag: Herausfinden, wer genau hinter diesen Manipulationen steckt. Später begegnet uns eine totgeglaubte, alte Bekannte wieder, die mit in die Geschehnisse verwickelt zu sein scheint. Dabei kommen wir recht weit herum, per Schnellreise-Menü erforschen wir andere Planeten mit verschiedenen Vegetationsformen.

Die Levels selbst sind auf den ersten Blick recht abwechslungsreich aufgebaut, doch nach einer Weile stellt sich heraus, dass das Spiel dem immer gleichen Muster folgt und lediglich Optik und Gegner leicht variiert. Die Levels sind in der Regel in drei bis vier Abschnitte aufgeteilt, zu denen wir jeweils Zugang erlangen müssen, in dem wir die entsprechende Schlüsselkarte finden. In jedem Abschnitt sammeln wir Erfahrungspunkte durchs Besiegen verschiedener Widersacher, am Ende wartet ein Bossgegner. Um einen Planeten zu befreien, müssen wir zudem ein- und denselben Level/Planet vier Mal mit immer stärkeren Gegnern durchgespielen.

Die actionreichen Kämpfe fesseln zu jedem Zeitpunkt.Die actionreichen Kämpfe fesseln zu jedem Zeitpunkt.

Actionreiche Kämpfe und Sammelfieber

Mit der Zeit wird das langweilig, auch wenn so jede Menge Geld, Ausrüstung und Erfahrungspunkte zusammenkommen. Denn die Geschichte ist recht zusammenhanglos und dient eher als Alibi, auf den verschiendenen Planeten Monster zu töten. Auch der Hauptcharakter, den wir spielen, bleibt sehr blass und lässt im Gegensatz zu den NPCs kaum Identifikation zu.

Schade, denn die Spielwelt lässt viel Potential erahnen und hat uns teilweise stark an eine Mischung aus "Monster Hunter" und "Mass Effect" erinnert. Die alte Sammelwut funktioniert aber auch bei "Phantasy Star Portable" erstaunlich gut. Immer neue und bessere Waffen wollen ausprobiert werden und je nach Klasse haben wir im Kampf über ein Schnellmenü die Möglichkeit, komfortabel zwischen bis zu sieben Waffen verschiedener Art zu wechseln. Das ermöglicht im actionreichen Kampf jede Menge Abwechslung und Spezialisierung und bringt viel Spaß.

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