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God of War 3: Nicht mal Zeus ist noch vor uns sicher!

Der leidgeplagte Spartaner Kratos hat schon Kriegsgott Ares und Schutzgöttin Athene ins Nirgendwo geschickt. Jetzt soll Zeus persönlich dran glauben. Der erste Blick auf "God of War 3" zeigt: Im neuesten Teil der Rache-Saga wütet Kratos besonders imposant. Von Mark Heywinkel

1. Jul 2009

Schluss mit der Enttäuschung

Beklemmend und gigantisch: Kratos kämpft in düsteren, engen Höhlen ...

Ziemlich enttäuschend war das Ende von God of War 2: Den finalen Kampf gegen den Göttervater Zeus haben die Macher mit einem Cliffhanger einfach auf unbestimmte Zeit verschoben. Zwei Jahre mussten wir warten und vermutlich tun wir das auch noch bis 2010 - aber dann endlich dürfen wir in "God of War 3" das letzte Kapitel im Kampf um den Olymp zu Ende führen. Und dieses Mal sind wir nicht allein: Gemeinsam mit den Titanen stürmen wir das göttliche Reich und legen auf dem Weg zu Zeus jeden noch so großen Gegner um, der sich uns dabei in den Weg stellt. Egal ob die gefürchtete Chimäre oder der Sonnengott Helios - sie alle werden dran glauben müssen.

Der Rachefeldzug gestaltet sich ebenso brutal wie in den Vorgängern. "God of War 3" sieht dabei aber ein ganzes Stück imposanter aus. Die Level wirken sowohl beklemmend, wenn Kratos durch verwundene Tempelanlagen tappt, als auch weitläufig und groß, wenn noch in weiter Ferne Berge, Flussläufe und düstere Wolken zu erkennen sind. Detailliert gestaltete Zentauren, untote Krieger oder kuriose andere Monster hasten elegant über die Schlachtfelder. Und ein epischer Soundtrack rundet das gelungene Erscheinungsbild mit treibenden Beats ab.

Lebende Schutzschilder

... oder auf weiten, oft gigantischen Schlachtfeldern.

Aber nicht nur akustisch und optisch ist "God of War 3" ein Augenschmaus, die Macher haben sich auch das Spielsystem vorgeknöpft, um spielerische Schwächen auszumerzen. Natürlich werden wir weiterhin Orbs sammeln, um Lebensenergie aufzufrischen und neue Kampffähigkeiten zu erlangen. Doch ohne, dass wir uns während des Kampfes in eine sichere Ecke flüchten müssen, können wir nun direkt im Kampf schnell zwischen den Waffen hin und her wechseln. Und falls es die Situation erfordert, lassen sich Gegner nicht mehr nur packen, sondern gleich als lebende Schilde gegen Attacken verwenden.

Gegner wird es in "God of War 3" genug geben: Im schlimmsten Fall können euch 50 Feinde auf einem Schlachtfeld gegenüberstehen, mehr also als in den Vorgängern. Und nicht nur das: Die Feinde sollen durch die Bank weg auch cleverer und hinterlistiger sein.

Zu düster und blutig?

Clever und böse: Die Macher von "God of War 3" haben eure Feinde generalüberholt.

Der dritte Teil der Rache-Saga sieht düsterer aus als seine Vorgänger und weitaus plastischer. "God of War 3" nutzt die Technik der PS3 voll aus, Licht und Schatten sind toll in Szene gesetzt, die Bewegungen der Spielfiguren sehen weitaus realistischer aus als in den Vorgängern - und insgesamt fließt noch mehr Blut. Mal schauen, ob die USK das Spiel dieses Mal ganz aus dem Handel nimmt.

Fazit

Mark Heywinkel von Mark Heywinkel

PS3-Spieler dürfen schon mal die Partyhüte auspacken: Da kommt wieder ein erstklassiges Spiel auf uns zu! Grafisch den Vorgängern überlegen ist "God of War 3" ganz klar, und die Überarbeitung der Waffenhandhabung macht den Titel zusätzlich attraktiv. Kratos strotzt vor Kraft, alle erwachsenen PS3ler legen für seinen erneuten Rachefeldzug am besten ein bisschen Geld zur Seite.

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