Test Infamous - Seite 3

Aus erhöhter Position lässt sich besser kämpfen.Aus erhöhter Position lässt sich besser kämpfen.

Quantität statt Qualität

Gerade die ersten drei bis vier Spielstunden ist der Spielspaß von "Infamous" gewaltig. Die große Spielwelt lädt sowohl in der Breite wie Höhe zum Erkunden ein, die Action ist cool inszeniert, das Missionsdesign abwechslungsreich. Letzteres ändert sich mit zunehmender Spielzeit leider, viele Einsätze bauen auf Schema F auf. So müsst ihr beispielsweise mehrmals in die Kanalisation der Stadt absteigen und dort einen Stromgenerator wieder anwerfen. Spätestens beim dritten Run durch die dunklen Gänge bricht die Motivation ein. Gleiches gilt für die optionalen Nebenmissionen oder versteckten Bonuseinsätze. Wie bei Assassins Creed gibt es hier vielleicht etwa zehn Grundtypen, die immer wieder vorkommen, sei es das Ausschalten aller Feinde in einem Bereich oder das Finden von zwölf Sprengladungen, die an einem Hochhaus angebracht sind.

Die Abschnitte im Untergrund langweilen auf Dauer.Die Abschnitte im Untergrund langweilen auf Dauer.

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Führerscheinloser Held

Da ihr für das Erfüllen von Missionen oder kleinen Nebenjobs stets mit Erfahrungspunkten belohnt werdet, verzeiht ihr dem Spiel das auf Dauer etwas stereotype Missionsdesign. Es bleibt aber letztlich der größte Kritikpunkt bei einem an sich tollen Open-World-Spiel. Die gesammelten Erfahrungspunkte investiert ihr übrigens in neue Kräfte oder verbessert die vorhandenen. Ungewöhnlich für ein Spiel mit derart offener Spielwelt: Ihr dürft keine Fahrzeuge benutzen. Allenfalls als blinder Passagier auf dem Dach eines Autos könnt ihr mit Cole die Stadt erkunden, in der Regel seid ihr aber per Pedes unterwegs. Da die Entfernungen nicht so gewaltig sind, geht das schon in Ordnung, gibt aber Abzüge in der B-Note, da der Eindruck einer glaubhaften Spielwelt etwas leidet.

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