Test Runes of Magic: Online-Schizophrenie

von Frank Hinken (18. Mai 2009)

"Ich bin ein grausamer Krieger! Jetzt bin ich ein mächtiger Magier! Jetzt bin ich wieder Krieger!" Geniale Schizophrenie oder einfach nur plem-plem? Vor diese schwierige Beurteilung stellt euch Frogster in ihrem neuen MMORPG "Runes of Magic". Ob und wie eine gespaltene Persönlichkeit und ein Rollenspiel zusammen passen, lest ihr in unserem Test.

Da es nur ein Startgebiet gibt, ist entsprechend viel los.Da es nur ein Startgebiet gibt, ist entsprechend viel los.

Menschen, nichts als Menschen

Erst mal einen Charakter basteln. Leider gibt es nur Menschen. Schade. Auch die sechs Klassen, die zur Auswahl stehen, erscheinen sehr wenig zu sein. Ihr habt die Wahl zwischen Krieger, Kundschafter, Schurke, Magier, Priester oder Ritter. Beim ersten Login in die Welt von Taborea ist noch alles in Ordnung.

Das einzige Startgebiet ist ordentlich bevölkert, und das gut gemachte Tutorial nimmt euch an die Hand und erklärt die wichtigsten Grundzüge des Spiels. Aufträge gibt es genügend, und ruck zuck habt ihr Stufe zehn erreicht. Jetzt habt ihr die Möglichkeit, euch eine zweite Klasse auszusuchen. Das bedeutet, dass ihr beim Klassentrainer oder eurem Hausmädchen eure Primär- und Sekundärklasse wechseln könnt.

Die Hauptstadt Varanas ist ordentlich groß.Die Hauptstadt Varanas ist ordentlich groß.

Genial oder geisteskrank?

Daraus ergeben sich wilde Kombinationen wie Magier-Schurken, Krieger-Priester oder Schurken-Kundschafter. Ihr könnt grundsätzlich alles miteinander kombinieren. Das macht unterm Strich die beachtliche Zahl von 30 verschiedenen Klassen insgesamt.

Konkret sieht das so aus: Als Schurke fleißig den Gegner im Nahkampf verdreschen. Wenn der flieht, wechselt ihr schnell auf eure Alter-Ego-Fähigkeiten, zum Beispiel auf die Kundschafter-Skills, und schießt dem feigen Feind noch eine Salve Pfeile hinterher. Habt ihr euch aber einmal für eine Paarung entschieden, könnt ihr sie nicht mehr rückgängig machen. Daher müsst ihr gut überlegen, was Sinn macht, und was wirklich in die Sparte "Geisteskrank" fällt.

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