Test Geheimakte 2 - Seite 2

Den Dialogen in den Sprechblasen fehlt leider die Sprachausgabe.Den Dialogen in den Sprechblasen fehlt leider die Sprachausgabe.

Vorhersehbare Handlung bleibt hinter dem Niveau des Vorgängers zurück

Die Handlung um die Apokalypse-Apostel "Puritas Cordis" bietet ein Adventure abseits der zuletzt häufig bemühten Fantasy-Fraktion, bleibt aber vorhersehbar und schwächelt somit gegen die bis zum Ende diffusen Motive und Geschehnisse aus Geheimakte Tunguska. Das bedeutet nicht, dass die Geschichte schlecht oder langweilig wäre, sondern sie erreicht schlicht nicht die hohe Klasse des ersten Teils. Dasselbe gilt für die zynischen Kommentare und Adventure-Insider-Witze.

Die Protagonistin Nina lässt zwar immer noch bissige Kommentare los und wird dadurch zu einem glaubhaften Charakter, aber ganz an das Niveau des ersten Teils reichen auch die Dialoge und die Identifikation mit den Charakteren nicht heran. Das liegt wahrscheinlich auch etwas an der Konzeption der Umsetzung: Eine "echte" Vertonung liegt nur in den Zwischensequenzen vor, die Kapitel einführen, abschließen oder Schlüsselsituationen darstellen. Die "normalen" Dialoge werden lediglich in Sprechblasen ohne Ton auf dem oberen Bildschirm dargestellt. Schade!

Das Tagebuch gibt kleine Hinweise.Das Tagebuch gibt kleine Hinweise.

Rätseldesign überzeugt mit bewährten Hilfen

Beim Rätseldesign haben sich die Entwickler an die Erfolgsformel des Vorgängers gehalten: Fordernde, komplexe Rätsel mit einem Schuss Humor, die durch verschiedene Hilfsmöglichkeiten immer fair bleiben. Alle Objekte, mit denen Nina interagieren kann, werden durch das Antippen einer Lupe in der rechten Ecke des Touchscreens angezeigt - lästiges Absuchen des Bildschirms entfällt. Diese Hotspots-Hilfe verhindert, dass das Vorankommen an Fahrt verliert, alle Abenteuer-Profis haben natürlich die Freiheit, relevante Gegenstände selbst zu finden. Das gleiche gilt für das Tagebuch mit der Rätselhilfe, wo regelmäßig kleinere Hinweise gegeben werden, an welcher Stelle weiter gerätselt werden muss.

Dabei schießt die Unterstützung nie zu weit übers Ziel hinaus, die Rätsel bleiben für Anfänger und auch Fortgeschrittene Adventure-Freunde schön kniffelig, oftmals nicht zuletzt deswegen, weil die Rätselketten mitunter sehr lang sind. Richtig heftige Kopfnüsse sind zwar auch nicht dabei, aber die Risiken eines zu hohen Schwierigkeitsgrades sind ja auch nicht zu unterschätzen. Schnell wird da die Lust am schweißtreibenden Rätseln zum Frust.

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