Test Fear - Seite 2

Da war doch jemand? Oder doch nicht?Da war doch jemand? Oder doch nicht?

Gelungene Balance zwischen Grusel und Action

Schon von Beginn an ahnt man, dass es mit Fettel und dir selbst vielleicht mehr auf sich haben könnte. Denn während man mit klopfendem Herzen durch dunkle Gänge von Lagerhallen und Hochhäusern schleicht, geschehen immer wieder reichlich merkwürdige Dinge: Auf unserem Intercom erscheinen seltsame unbekannte Übertragungen und unser Held ist nicht gerade wenig von heftigen Visionen und Halluzinationen geplagt. Da platzen plötzlich wie von Geisterhand Fliesen von den Wänden, hinter offenen Türen sieht man Gestalten verschwinden, nur um dann vor einer leeren Wand zu stehen. Stimmen im Kopf sagen Dinge, die einfach keinen Sinn ergeben und dann ist da noch das kleine Mädchen mit dem roten Kleid, das doch nun so gar nicht in die Kulisse von Elite-Soldaten zu passen scheint. Lange Rede, kurzer Sinn: Was Grusel-Atmosphäre angeht, bedient sich "F.E.A.R." erfolgreich bei aktuellen japanischen Horror-Filmen à la "Ring". Schockmomente häufen sich, ohne langweilig zu werden, denn gerade wenn man sich an die Schocker "gewöhnt" hat, kommt eine Action-Sequenz und umgekehrt. Die völlig undurchschaubare Story mit ihren mysteriösen Rätseln und die oben erwähnten sehr glaubwürdig und realistisch agierenden Gegner machen das Spiel zu einem adrenalintriefenden Suspense-Highlight voller glaubwürdiger Atmosphäre.

Beim Bullet-Time-Modus verschwimmt die UmgebungBeim Bullet-Time-Modus verschwimmt die Umgebung

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Grafik, Sound und Bedienung

Die hervorragende Grafik und passende Musik- und Soundeffekte runden das Ganze zu einem Action-Highlight aus einem Guss ab. Besonders zu erwähnen ist die Grafik-Engine mit ihren zahllosen Spezialeffekten. Die Physik der Engine reagiert größtenteils sehr realistisch. Bei Beschuss zerberstet Glas in 1000 Scherben, platzt der Putz von den Wänden und die Funken und der Rauch stäuben nach allen Richtungen. Auch mit Blut wird nicht gespart und Gegner fallen dank der bekannten Havoc-Engine in bizarren Körperhaltungen zu Boden. Besondere Erwähnung gilt auch hier nochmals der Slow-Motion. So sieht man die Kugeln der Gegner nicht nur mit einem Luftschweif ankommen, sondern man kann ihnen wie in "Matrix" mit ein bisschen Übung auch tatsächlich ausweichen. Lediglich das Level-Design kommt dann größtenteils recht eintönig daher. Klar kann man dadurch auch beklemmende Atmosphäre erzeugen. Doch was hätte gegen mehr Abwechslung gesprochen? Die Gegner verständigen sich untereinander und kommentieren ihre Handlungen, was einem, wenn man sich vorsichtig anpirscht, einen taktischen Vorteil verschaffen kann. Zum Teil kann man trotz aller Action und Grusel sogar tatsächlich über die Gesprächsthemen der Bösewichte ins Schmunzeln kommen. Die Musik unterstützt vor allem bei den Schauder-Momenten das Ganze wie in Filmen schon oft gesehen, in Spielen so aber noch selten gut umgesetzt. Ein übersichtliches HUD und Menüsystem, eine anständige Steuerung und freie Speichermöglichkeit lassen bei der Bedienung keine Wünsche offen. Der Mehrspielermodus punktet vor allem durch den auch hier zentralen Zeitlupen-Modus. Leider hatte das Spiel auf dem High-End-Testrechner jedoch auch einige kleinere Stabilitätsprobleme abseits der Hardware-Anforderungen.

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