Battlestations - Pacific (360)
Test
Battlestations - Pacific: Bombe oder Blindgänger?
Eben noch bedächtig im U-Boot einen Feind ausgekundschaftet, nun schon über den Wolken, um einen schweren Kreuzer der Amerikaner per Bombenabwurf zu versenken. Der stete Wechsel zwischen verschiedenen Einheitengattungen war und ist das Standbein der "Battlestations"-Reihe, die mit dem Ableger "Pacific" ihren zweiten Teil bekommt. Von Malte Kruse
Was darf es sein?
"Battlestations: Pacific" schürt falsche Erwartungen. Betrachtet ihr das Cover oder die Bilder auf der Rückseite der Verpackung, werdet ihr davon ausgehen, dass es sich um eine Flugsimulation im Zweiten Weltkrieg handelt, etwa wie die Blazing Angels - Squadrons of WWII. Doch leider ist dem nicht so, vielmehr handelt es sich bei Eidos' Titel um einen Mix aus Action und Strategie, der unserer Meinung nach nicht wirklich zusammenpasst und letztlich keinen Genre-Anhänger befriedigt.
Nehmen wir mal den Actionpart: Der fällt gegen die Konkurrenz ganz klar ab. Die Schlachten in der Luft sowie auf und unter Wasser spielen sich allesamt reichlich undynamisch, dazu kommt eine schlechte Steuerung.
Strategen auf Abzug
Durch den regelmäßigen Wechsel von einer Kriegsmaschine in eine andere, also beispielsweise von Wasserflugzeug über Bomber und einen Kreuzer bis hin zum U-Boot werdet ihr mit keinem der Gefährte wirklich warm. Alternativ werdet ihr nur als Oberbefehlshaber aktiv und befehligt auf einer wenig schmucken Übersichtskarte eure Einheiten wie in einem Echtzeit-Strategiespiel. Aber ganz ehrlich, wer so ein Spiel zocken möchte, sollte lieber gleich Halo Wars oder Command & Conquer 3 - Kanes Rache in Erwägung ziehen und keinen halbgaren Mix wie "Battlestations: Pacific".
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