Test UFC 2009 Undisputed: Ausdauer wird belohnt!

von Michail Grammatikakis (03. Juni 2009)

Brachial, verschwitzt und blutig. Im Hause THQ scheint das Prügelfieber ausgebrochen zu sein. Neben Wrestling haben die Entwickler nun auch die "Ultimate Fighting Championship"-Lizenz verarbeitet und damit eine der besten Kampfsimulationen der Xbox360-Ära erschaffen.

Bis man die Komplexe Steuerung intus hat, vergeht eine recht lange ZeitBis man die Komplexe Steuerung intus hat, vergeht eine recht lange Zeit

Was ist UFC und kann ich das auch?

Die Idee hinter Ultimate Fighting Championship ist allein schon recht amüsant. Man lässt Kämpfer unterschiedlicher Kampfsportarten aufeinander losgehen. Ob Judo, Boxen oder auch Wrestling, sozusagen "Fight Night Round 3", "Tekken 5" und "WWE SmackDown vs. Raw 2009" vereint in einem Titel. Dabei ist fast alles erlaubt, was Spaß macht und weh tut.

Getreu dem alten Mad-Max-Motto: "Zwei gehen rein, einer kommt raus" kugeln sich die Kämpfer die Armee aus, setzen Tritte und Griffe ein, die jenseits von gut und böse sind und am Ende setzt es dann meistens einen vernichtenden Finisher. Wer die Sendung im DSF einmal mitverfolgt hat, weiß bestimmt, wie brutal der Kampf beim UFC werden kann.

Ich würde mal sagen, hier hört der Kampf auf.Ich würde mal sagen, hier hört der Kampf auf.

Bessere Engine, besseres Spiel

Mit "WWE SmackDown vs. Raw 2009" und "WWE - Legends of WrestleMania" haben die Entwickler bereits gute Spiele auf den Markt gebracht, die auch bei uns gute Kritiken bekommen haben. Mit der Zeit wurde aber immer deutlicher, dass die Spiel-Engine hinter dieser Marke mehr und mehr an ihre Grenzen gelangt war. Eine Neuerung musste her.

In UFC hat nun THQ mehr Arbeit hinter die Kulissen des Spieles gesteckt und das Gameplay und Spielgefühl deutlich verbessert. Keine oberflächlichen Quick Time Events und kein Button Smashing mehr. Stattdessen geht es hier erstaunlich taktisch um die bessere Position, die bessere Abwehr und den klügsten Einsatz seiner gerade ausgewählten Kampfsportart.

Nichts für schwache Nerven.Nichts für schwache Nerven.

Hasten Du nicht sollst, junger Padawan

Am Anfang des Spieles werdet ihr gefragt, ob ihr euch das Tutorial anschauen wollt. Hier raten wir jeden Neueinsteiger, mit einem klarem "Ja!" zu antworten. Sehr gut und übersichtlich wird angehenden Kampfmaschinen die Spielmechanik und der Unterschied zwischen den Schlag- und Griffarten erläutert.

Hier merkt ihr bereits: Die Fülle an Möglichkeiten, die ihr als Spieler habt, ist enorm. Ein leichtes Gefühl von "Auftragen und Polieren" schleicht sich ein. Wie in Karate Kid müsst ihr euch von Grund auf mit der Steuerung beschäftigen und Stück für Stück besser werden, um am Ende im Ring bestehen zu können. Das einzige was ihr braucht ist: Zeit.

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