Vorschau Need for Speed Shift: "Grid" bekommt Konkurrenz

von Moritz Hornung (08. Juni 2009)

"NFS" legt dieses Jahr eine 180°-Wende mit angezogener Handbremse hin. Schluss mit Neonbeleuchtung und Hollywood, jetzt dreht sich wieder alles um das Wesentliche: anspruchsvollen und beinharten Rennsport!

Auf geschlossenen Kursen geht's nur um eines: Schnell sein. Die Polizisten haben vorerst Dienstpause.Auf geschlossenen Kursen geht's nur um eines: Schnell sein. Die Polizisten haben vorerst Dienstpause.

Rennhelm statt Gangster-Frisur

Nach dem mittelprächtigen Undercover will es EA dieses Jahr allen Zielgruppen recht machen und fährt deshalb dreigleisig: Nitro für Nintendo-Gelegenheitszocker, World Online für Tuning-Freunde und "Shift" für ambitionierte Hobby-Rennfahrer. Das Konzept, mit hochgezüchteten Sportboliden über geschlossene Rundkurse zu heizen, ist alles andere als neu und Spiele wie Grid, PGR 4 oder Forza 2 haben die Messlatte bereits verdammt hoch gelegt.

Grund genug für EA, ein erfahrenes Entwicklerstudio zu engagieren. Die Wahl fiel auf die Slightly Mad Studios, deren Entwickler schon an Sim-Titeln wie GT Legends und GTR 2 gewerkelt haben. Noch interessanter ist, dass sie in über zwei Jahren eine eigene, absolut sehenswerte Engine auf die Beine gestellt haben, die von dem technischen Fiasko des Vorgängers meilenweit entfernt ist.

Geschüttelt, nicht gerührt: In der Cockpit-Ansicht wird euer Kopf von G-Kräften hin- und hergeworfen.Geschüttelt, nicht gerührt: In der Cockpit-Ansicht wird euer Kopf von G-Kräften hin- und hergeworfen.

Neues Genre: Ego-Rennspiel

Schon im Stand sehen die Rennwagen mit ihren grellen Lackierungen beeindruckend aus. Ihre wahre Stärke zeigt die Grafik-Engine aber in der "Ego-Perspektive" bei voller Fahrt: Die Cockpits sind nicht nur bis ins Detail ausmodelliert, sie sorgen auch für ein fesselndes Mittendrin-Gefühl. Bei hohem Tempo droht der berüchtigte Tunnelblick, falls es zum Crash kommt, verschwimmt das ganze Bild. Die Kamera verfolgt dabei jede Kopfbewegung. So spürt ihr jede Beschleunigung, jedes Bremsmanöver, jeden Rempler hautnah.

Natürlich würde das alles wenig bedeuten, wenn die Fahrphysik nicht auf einem ähnlich hohen Niveau mitfährt. Hier macht sich die Simulations-Erfahrung der Entwickler bezahlt. Wie in Grid verhalten sich die Boliden realistisch, verzeihen aber auch viele Fehler dank (abschaltbarer) Fahrhilfen. Eine dynamische Ideallinie rettet euch vor ungeahnten Kurvenverläufen. Wenn sie sich rot färbt, wird es höchste Zeit, in die Eisen zu steigen. Ob sich Schäden auf das Fahrverhalten auswirken, könnt ihr ebenfalls selbst bestimmen.

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Meinungen - Need for Speed - Shift

R-Mugen-Tsukuyomi
81

Gutes Rennspiel

von gelöschter User 12

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