Vorschau BF 1943 - Seite 2

Früher nannten wir so etwas Cheaten.

Neue Wege marschiert die Spielmechanik aber auch in anderen Punkten: So heilt jeder Spieler kleinere Verletzungen von allein, und die Munition geht euch nur aus, wenn ihr einen Krampf im Zeigefinger bekommt - in "Battlefield 1943" füllen sich eure Magazine mit der Zeit automatisch wieder auf. Altbekannte Munitionskisten oder Support-Einheiten, Medizinschränke oder Sanitäter entfallen daher. Daher gibt es auch nur drei Klassen, den Schützen mit Karabiner und Granaten, den Infanteristen mit einem leichten Maschinengewehr samt Panzerabwehr-Mitteln und den Scharfschützen mit Präzisionsgewehr und Sprengstoff.

Hört sich das nach Battlefield Heroes an? Ein ganz klein wenig vielleicht. So oder so, übernommen wird auf alle Fälle das neue Spawn-System. So könnt ihr euch nach dem Ableben direkt in die am heftigsten umkämpfte Zone einsetzen lassen, um euer Team ohne lange Laufwege direkt zu unterstützen. Die guten alten Flaggen gibt es aber weiterhin.

Da ist sie ja schon. Die Putzkolonne.Da ist sie ja schon. Die Putzkolonne.

Schränk dich ein. Jetzt!

Der wohl größte Pluspunkt des Spiels ist die verwendete Frostbite-Engine, die auch in der Battlefield - Bad Company-Reihe zum Einsatz kommt. Durch sie könnt ihr die Nüsse von den Palmen holen und den klapprigen Bambushütten das Fürchten lehren. Nahezu alle statischen Objekte sind komplett zerstörbar und so verändert sich das Schlachtfeld von Minute zu Minute.

Diese Technologie hat aber auch ihre Nachteile. Konnten in Battlefield 2 noch 64 Spieler gegeneinander in den Kampf ziehen, wird die Anzahl der Soldaten in "Battlefield 1943" auf 24 beschränkt, die Menge der zu übermittelnden Daten zwischen Server und Clients könnte bei größeren Spielermengen nicht mehr gestemmt werden und die Schlacht wäre ein einziges Lag. Und noch eine Einschränkung gibt es: LAN- und Singleplayer-Kämpfe könnt ihr von Anfang an abschreiben. Der einzige Modus namens "Conquest" wird in "Battlefield 1943" nur online spielbar sein. Eine schnelle Internet-Anbindung vorausgesetzt, natürlich.

Meinung von Philipp Rauh

Gut, "Battlefield 1943" soll nur knapp 15 Euro kosten. Aber dafür bekomme ich auch nur drei Karten und ebenso wenig Klassen. Klar, die neue Grafik ist beeindruckend. Aber die kann ich auch in "Bad Company 2" genießen. Und da habe ich die Wahl zwischen vier Klassen, mehr Maps, darf auch auf LAN-Partys spielen und bekomme eine Singleplayer-Kampagne mitgeliefert. Ich bin nicht einmal auf ein Download-Portal angewiesen! Ich darf mir die tolle Papp-Verpackung in mein Regal stellen. All das lässt mich am Sinn und Unsinn von "Battlefield 1943" zweifeln. Vielleicht belehrt mich EA ja bald eines Besseren, momentan haben sie mich jedenfalls noch nicht überzeugt.

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