Test "Die Erlösung“: Langweilige Kämpfe im immer gleichen Setting

von Verena Gebauer (10. Juni 2009)

Das sechste Spiel zum vierten Film: In der Videospielumsetzung zu "Terminator: Die Erlösung" nehmt ihr die fiesen Maschinen selbst aufs Korn und führt den Widerstand an. Wie sich die Versoftung auch im Kampf gegen die Vorurteile bezüglich Filmumsetzungen schlägt, lest ihr hier.

Zu Beginn lernt ihr, in Deckung zu gehen.Zu Beginn lernt ihr, in Deckung zu gehen.

Nichts geht ohne Tutorial!

Nach einer kurzen Installationszeit von etwa zwei bis drei Minuten geht es auch schon los: In einer ordentlich ausschauenden Zwischensequenz werdet ihr mit dem Grundkonflikt des Spiels vertraut gemacht - dem Kampf zwischen Mensch und Maschine. Mitten auf dem Schlachtfeld findet ihr euch als John Connor wieder, den ihr vielleicht aus dem Kinofilm zu "Terminator: Die Erlösung" kennt. Zunächst erlernt ihr die Steuerung des Spiels, die relativ simpel gehalten ist und deren Deckungssystem leicht an das von Uncharted - Drake's Schicksal erinnert. Immer wieder werden euch zusätzlich oben rechts im Bildschirm kleine Bilder mit Tipps angezeigt, etwa dass es sinnvoll ist, sich im Kampf mit mobilen Gegnern stets von Deckung zu Deckung zu bewegen.

Du kommst hier net raus: Alternative Wege - nicht gestattet!Du kommst hier net raus: Alternative Wege - nicht gestattet!

Dieses Video zu Terminator Salvation schon gesehen?

Mit dem Kopf gegen die unerwartete Wand

Direkt zu Anfang offenbart sich eine Schwäche des Spiels: Während der kleinen Einführung entdeckt ihr natürlich alternative Wege zu denen, die euch angezeigt werden. Wollt ihr aber mal auch nur einige Meter von der vorgegebenen Route abweichen, tauchen sie auf: die unheimlichen unsichtbaren Wände! Liebe Entwicklerteams, wir schreiben das Jahr 2009. Bitte, bitte denkt euch endlich etwas anderes aus als diese stupide Art der Begrenzung der von euch erschaffenen virtuellen Spielwiese! Das haben wir doch schon häufig bei Ego-Shootern wie Call of Duty 4 - Modern Warfare besser gesehen!

Abgesehen von diesem kleinen Defizit lässt sich "Terminator: Die Erlösung" jedoch zunächst gut an. In einem düsteren Weltuntergangs-Szenario schlägt sich Connor mit ein paar Kampfgenossen durch finstere Hinterhöfe und die leergefegten Überreste von Straßen.

Ihr befindet euch im Kampf gegen eine Übermacht.Ihr befindet euch im Kampf gegen eine Übermacht.

Unheilvolle Geschehnisse

Zeitlich ist "Terminator: Die Erlösung" vor den Ereignissen des gleichnamigen Kinofilms angesiedelt. Im Jahr 2016, also zwei Jahre vor John Connors Erfahrungen auf der Kinoleinwand, ist die Welt erschüttert von einem nuklearen Angriff der Maschinen. Alles liegt in Trümmern und ihr seid einer der paar Überlebenden, die versuchen, Gefangene zu befreien und für den Widerstand gegen das Computersystem Skynet zu rekrutieren. Zwar könnt ihr euren Mitstreitern keine direkten Befehle geben, ihr agiert aber dennoch als Team. In einigen Situationen beispielsweise ist es vonnöten, dass ihr und euer Team euch aufteilt: Während John Connor wagemutig voranstürmt, um seinem Feind von hinten den Garaus zu machen, halten eure Jungs vorn die Stellung.

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