Test Silverfall

von Daniel Frick (24. März 2007)

Rollenspiele kommen merkwürdigerweise immer Wellenweise. Das ist jedenfalls mein Eindruck. Nach "Jade Empire" und dem in kürze erscheinenden "Oblivion"-Add-On erschien nun das klassische Actionrollenspiel "Silverfall". Doch was heißt klassisch!? Hat der Titel vielleicht doch Überraschungen zu bieten? Wir haben es für euch herausgefunden.

Die Comicgrafik weiß zu überzeugenDie Comicgrafik weiß zu überzeugen

Ein neuer Look im Rollenspielgenre

Eine kleine Überraschung bietet "Silverfall" auf den ersten Blick schon. Es ist zwar keine gänzlich neue Sensation, denn schon der Actiontitel "XIII" sorgte vor 2 Jahren mit einer stilisierten Comic-Grafik für frischen Wind in der optischen Darstellung, sorgt aber dennoch für einen interessanten Stil. In der Fantasywelt Nelwe, in der die Geschichte unseres Helden spielt, sind die traditionell naturverbundenen Rassen im Streit mit den Anhängern der Technik. Wo zwei sich streiten, freut sich der Dritte und so verwundert es nicht, dass dunkle Kräfte Kapital aus dieser Situation zu schlagen versuchen und die Hauptstadt Silverfall angreifen, um magische Plätze und Artefakte zu erobern. Hier bietet das Spiel einen wirklich schönen und motivierenden Einstieg: Ihr schlüpft in die Rolle des mächtigen Erzmagiers, der als Elementarzauberer über die komplette Palette von Zaubersprüchen auf der höchsten Stufe verfügt. So könnt ihr lässig böse Zombies plätten und gleichzeitig die Grundfunktionen des Spiels erlernen. Tolle Idee! Das Endziel ist klar und eigentlich nebensächlich: Den bösen Jungs in den Hintern treten!

Umfangreiche Skillbäume erfordern SpezialisierungUmfangreiche Skillbäume erfordern Spezialisierung

Umfangreiche und detaillierte Charakterentwicklung

Doch nachdem dieser mit einem düsteren Zauber belegt wurde, findet ihr euch im Charakterauswahlmenü wieder, wo das eigentliche Spiel beginnt. Dabei stehen die 4 Rassen Menschen, Elfen, Trolle und Goblins zur Verfügung, deren Rasse sich aber nur relativ gering im Spiel auswirkt, nämlich in individuellen passiven Fähigkeiten. Davon abgesehen, steht es euch frei aus einem Elfen einen Techniker oder aus einem Troll einen Magier zu machen. Die Charakterentwicklung erinnert zumindest grob an den Klassiker "Diablo 2". Insgesamt 9 Fähigkeitslinien, aufgeteilt in Kampf, Magie und Sonstiges wollen auf den höchsten Level gebracht werden. Eine Spezialisierung ist nötig, damit ihr nicht zu einem mittelmäßigen Allrounder werdet.. Nach jedem Levelaufstieg dürft ihr dann 4 Attributpunkte auf die Attribute Stärke, Mana, Gesundheit und Geschicklichkeit und 4 Fähigkeitspunkte auf insgesamt 150 Fähigkeiten, die sich in bis zu 10 Stufen ausbauen lassen und größtenteils aufeinander aufbauen, verteilen. Die Entwicklung Richtung Technik oder Natur, die über die Ausrüstung entscheidet, basiert auf Entscheidungen bei den Quests. Grundsätzlich löblich, dass die Entscheidungen direkte Auswirkungen auf das Spiel haben, dennoch hätte man diesen Konflikt mehr ausarbeiten können, da er sich hauptsächlich in diesem einen Punkt niederschlägt.

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