Test Silverfall - Seite 2

Actionlastige Kämpfe gibt es in rauen MengenActionlastige Kämpfe gibt es in rauen Mengen

Zahlreiche Kämpfe und herausfordernde KI

Die schiere Menge der Gegner gebietet dem letzten Zweifler Schweigen: "Silverfall" ist ein waschechtes Actionrollenspiel. Und so laufen die Kämpfe äußerst dynamisch ab. Das bedeutet nicht, dass sie anspruchslos wären und die Gegner reines Kanonenfutter, denn erstens treten die Gegner immer in Gruppen auf, was interessant wird, wenn eine zweite Gruppe Fernkämpfer hinzukommt und zweitens ist deren KI nicht schlecht. Gegner verfolgen euch lange, weglaufen um dann wieder neu anzusetzen ist daher definitiv keine funktionierende Taktik. Da hilft nur über die zugewiesene Schnelltaste rote Gesundheitstränke schlucken. Selbstheilen im Kampf ist über die zum Ausbau stehende automatische Heilfunktion nicht möglich und über den aktiven Heilspruch de facto ebenfalls schwer. Alleine schon darum ist eine Spezialisierung unumgänglich, Fernkämpfer haben dabei definitiv einen Vorteil. Dadurch laufen die Kämpfe sehr actionlastig ab, speichern ist absolute Pflicht, denn beim Tod muss man seine komplette Ausrüstung an dem Ort einsammeln, an dem man aus dem Leben schied. Wohl dem, der dann Magier ist und das wartende Ungeziefer aus der Ferne killen kann. Gelingt es nicht und man stirbt erneut, sind die verlorenen Gegenstände unweigerlich verloren, es sei denn ihr habt eine praktische Rückholversicherung abgeschlossen.

Das Inventar kann leider nicht überzeugenDas Inventar kann leider nicht überzeugen

Inventar unübersichtlich

Bei der Bedienung kommt "Silverfall" leider zwiespältig daher. Gute Ideen wie die gerade erwähnte Transportversicherung oder ein Banksafe, über den man in allen Städten Zugriff auf sein erweitertes Inventar hat, sind kleine aber praktische Funktionen. Genauso wie der automatische Vergleich von gefundenen zu momentan getragenen Ausrüstungsgegenständen. Hier wird die erwähnte Zwiespältigkeit beispielhaft offensichtlich: Eine solche Hilfe ist nur dann grandios und wirklich hilfreich, wenn das Inventar als ganzes übersichtlich gestaltet ist. Doch das ist bei "Silverfall" leider nicht der Fall. Jeder Gegenstand benötigt zwar nur ein kleines Feld und ist nicht durch Gewicht begrenzt. Allerdings gibt es keine Funktion zum Sortieren und die Vergleichbarkeit der Gegenstände wird zudem durch abenteuerliche Beschreibungen wie "ausreichend schnell" und unlogische Verhältnismäßigkeit bei der Stärke unnötig erschwert.

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