Test Silverfall - Seite 3

Die Übersichtlichkeit ist nicht immer gegebenDie Übersichtlichkeit ist nicht immer gegeben

Orientierung in der Spielwelt verbesserungsbedürftig

Ähnlich gestaltet es sich mit der Übersichtskarte. Sie ist vorhanden, zeigt den Weg zum aktuellen Questziel mit einem Pfeil an und dennoch: In Dungeons wird die Karte ausgeblendet, außerdem stellt sie Hügel, die sich nicht überqueren lassen nicht deutlich genug als solche dar und ist so keine große Hilfe. Der inzwischen übliche "Town-Portal" Spruch hat es auch nicht in das Spiel geschafft, statt dessen gibt es freischaltbare Punkte, zu denen ihr dann direkt springen könnt. Leider sind diese unausgeglichen auf der Weltkarte verteilt, vor allem am Anfang, wenn ihr diese Funktion braucht, gibt es sie viel zu wenig. Freies Speichern ist zwar jederzeit möglich, jedoch nur ein Spielstand pro Charakter, was vor allem zu Beginn oft stört, wenn man noch rumprobiert und Fehler macht. Die Übersichtlichkeit im Kampf ist zum Teil ebenfalls nicht gegeben. Je nach Perspektive werden Bäume "transparent ausgeblendet", so dass es unter Umständen passieren kann, dass die ersten Feuerbälle an einem "unsichtbaren" Baum landen. Und wehe dem, der die auf der Karte angezeigten Gegner nicht gut im Auge hat. Dann kann es einem passieren, dass man trotz weit ausgezoomter Ansicht plötzlich 3 oder 4 Gegnergruppen an den Fersen kleben hat. Ihr seht: Bei der Bedienung ist leider vieles halbgar.

Dichte Atmosphäre, die überzeugtDichte Atmosphäre, die überzeugt

Grafik und Sound

Die Grafik und die gesamte Atmosphäre des Spiels sind eindeutig seine großen Stärken. Die Charaktere und auch die Gegner sind liebevoll und detailliert gestaltet, jedes neu angezogene Paar Handschuhe macht sich sofort in einer neuen Optik auf dem Bildschirm bemerkbar. Ich gebe zu, der Comicstil entspricht auch meinem persönlichen Geschmack und trotzdem sind die Umgebungen im Spiel auch objektiv betrachtet atmosphärisch sehr gelungen. Egal ob man sich in einem Sumpf mit wunderschön spiegelnden Wasserflächen befindet oder in einer Schneelandschaft unterwegs ist, die Atmosphäre ist dicht und packend. Die Effekte beim Zaubern können sich ebenfalls wirklich sehen lassen und überzeugen. Auch der Sound ist solide, kommt aber alles in allem nicht so dicht herüber. So ist die Sprachausgabe nicht durchgehend gegeben. Die Musik ist ganz okay, wird aber mit der Zeit für meinen Geschmack etwas zu eintönig.

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