Test
Star Ocean: Japanischer Zeitfresser
Im kleinen aber feinen Genre der Japano-Rollenspiele herrscht derzeit so etwas wie die Ruhe vor dem großen Sturm, mit anderen Worten: Alle Welt wartet auf "Final Fantasy XIII", das aber erst 2010 erscheinen wird. Doch die Wartezeit auf das neue "Final Fantasy" füllt Square-Enix geschickt mit "Star Ocean - The Last Hope. Von Jan Höllger
Puppen im Weltall
Spielerisch ist das erste Next-Gen-"Star Ocean" ein klassischer Vertreter eines Japan-RPG. Mit einer kleinen Truppe von Helden zieht ihr über diverse Planetenoberflächen, führt Kämpfe und folgt einer rührseligen Story. Letztere kommt in "The Last Hope" leider nur schwer in Fahrt, was sicherlich an dem wenig sympathischen Charakterdesign liegt, die Figuren wirken wie Plastikpuppen im Animelook. Zudem schaffen es die zahlreichen und nicht enden wollenden Zwischensequenzen auch nicht, dass ihr eine Beziehung zu den Spielfiguren aufbaut, viele Gespräche sind wie bei einem Blue Dragon absolut nichtssagend.
Abbruch oder Pause
Teilweise ist der Titel schon mehr Film als Spiel, denn manche Cutscene dauert schon mal locker so lange wie eine Folge Lost oder "24". Zur Not dürft ihr die Sequenzen zwar überspringen, verpasst dann aber mitunter wichtige Handlungstwists, ein Pausieren der Videos ist dummerweise nicht möglich. Deutsche Sprachausgabe gibt es übrigens nicht, ihr müsst also den deutschen Untertiteln folgen, während englische Piepsstimmen wenig weltbewegendes von sich geben.
Kommentare 
zurück zur Xbox 360 Test-Übersicht
zur Star Ocean - The Last Hope Übersicht
Skyrim auf dem Prüfstand
Aus den Fehlern von Oblivion gelernt?
Mit The Elder Scrolls 5 - Skyrim beginnt für Rollenspiele eine neue Zeitrechnung mehr
News
Minecraft: Selbstständige Dorfbewohner und sitzende Katzen
Für den Klötzchen-Hit Minecraft steht eine neue Vorabversion zum Testen bereit. Mit dabei sind intelligente Do (...) mehr
Gewinnspiel
Alte Spiele verkaufen
Spielenamen
eingeben und checken wie viel Cash es gibt!



