Test Laufrhythmus DS: Das etwas andere Rennspiel

von Henrik Haumann (29. Juni 2009)

Gerade Videospiele aus dem Hause Nintendo bringen Zocker zu etwas, das sie zumindest dem Klischee nach sonst meiden wie Vampire den Knoblauch: Bewegung. Das nahm mit Wii Sports seinen Anfang und findet in "Laufrhythmus DS" einen neuen Höhepunkt: Wir klemmen uns den DS an die Klamotten und rennen los. Hört sich zunächst etwas bekloppt an, aber schließlich ist Nintendo bekannt für ungewöhnliche Spielkonzepte in Sachen Sport...

Wenn ihr genug lauft, dürft ihr euch "Elch" nennen.Wenn ihr genug lauft, dürft ihr euch "Elch" nennen.

Run, Run, Run...

Wenn ihr eine raffinierte Geschichte oder ein packendes Spiel mit zahlreichen Informationen wie etwa bei Personal Trainer um das Laufkonzept von "Laufrhythmus DS" erwartet, werdet ihr leider enttäuscht: Nachdem ihr euren Actimeter konfiguriert und einen Mii erstellt habt, ist das Meiste auch schon gesagt worden. Kurz und bündig wird das Konzept des Tagesrhythmus und der inneren Uhr des Menschen erklärt, anschließend folgt das erste Tagesziel von 3.000 Schritten, das ihr bewältigen müsst.

Auch wenn diese Zahl anfangs groß klingt, könnt ihr sie mit einem ausgedehnten Spaziergang schnell erreichen oder sogar überschreiten, weshalb ihr die darauffolgenden Tagesziele selbst bestimmen dürft, wobei euch das Spiel einige Tipps gibt. Um wirklich neue Erkenntnisse oder bahnbrechende Entdeckungen dreht sich das Spiel also nicht, jeder Sportmedizin-Student im zweiten Semester könnte euch dieses Konzept bereits ausführlicher erklären, aber es in ein Spiel zu verpacken, macht die Sache jedenfalls interessanter.

Eure bisher erstellten Miis begrüßen euch im Startbildschirm.Eure bisher erstellten Miis begrüßen euch im Startbildschirm.

Das A und O

Die Erstellung des Mii, einer kleinen Avatar-Spielfigur, stammt von Nintendos Wii und ist für den DS eins zu eins übernommen worden. Außerdem dürft ihr euren DS-Mii mit sechs geschlechtspezifischen Kleidungsstücken ausstatten - in Wii Sports waren die Figürchen noch uniformiert. Die Klamottenwahl soll die Identifikation mit der Spielfigur stärken, dank der zahlreichen Optionen bei der Erstellung könnt ihr euch sogar überraschend detailgetreu nachbilden.

Die Namenseingabe hingegen macht weniger Freude: Sie erfolgt über den Touchscreen, auf den der Vor- und Nachname sowie das Geburtsdatum Buchstabe für Buchstabe bzw. Zahl für Zahl gekritzelt werden soll. Da man so etwas aber nicht jeden Tag macht und das System nicht ganz ausgereift ist, verwechselt das Spiel gerne einmal einige Buchstaben, so wurde während unseres Testes mehrmals ein kleines a für ein großes o gehalten, und ein Eintippen per Tastatur ist nicht möglich. Zum Glück ist in der Bedienungsanleitung auf dieses Problem hingewiesen und eine Anleitung für korrektes Schreiben auf dem Touchscreen beigelegt worden.

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