Test Obscure

von Clemens Eisenberger (31. Juli 2004)

Mal ehrlich: Wer geht schon gerne zur Schule? Doch eure Ausreden sind lächerlich, im Vergleich zu denen der Schüler von der Leafmore High School: Monster! Damit sind jetzt keine unfreundlichen Lehrer mit einem Drang zu Vokabelprüfungen gemeint, sondern Kreaturen aus der Hölle. Ob das dazu auf der PS2 erschienene Spiel nicht nur höllische Angst, sondern auch höllischen Spaß macht, erfahrt ihr in unserem Test.

Die Hölle auf Erden: Leafmore High

Ihr startet das Spiel als Kenny, den ihr (wie schon in der TV Serie South Park) direkt ins Verderben lenkt. Doch Kenny hat Freunde, die mehr drauf haben als den Satz: "Ihr habt Kenny getötet!" - "Ihr miesen Schweine!". Die (fantastischen) Vier wollen ihren Freund nämlich finden, und lassen sich deshalb in der Schule einsperren - schon mal genug Horror für den Anfang. Nach und nach kommen sie dann dem Geheimnis der Schule auf die Spuren. Eure Aufgaben bestehen dabei aus Kämpfen und Rätseln. Die Kämpfe sind dynamisch, aber nicht immer hat man die volle Übersicht. Kämpft man gegen ein Monster, wird der Boden schwarz, sodass man das eigentliche Monster bald gar nicht mehr erkennen kann. Die Rätsel sind sehr vielschichtig. Sie reichen von normalen "Hole Gegenstand A um ihn an Punkt B zu verwenden"-Rätseln, bis zu komplexen Denkaufgaben.

Dabei ist das ganze Spiel im Koop-Modus gehalten. Ihr habt meist einen zweiten Kämpfer bei euch, dem ihr über das Digipad einfache Befehle zurufen könnt. Dabei muss dieser Spieler aber nicht von der CPU gesteuert werden, auch ein menschlicher Kamerad kann sich einen Controller nehmen, und an einem beliebigen Punkt im Spiel die Kontrolle eures Kumpels übernehmen. Jeder Charakter hat seine Stärken und Schwächen. Ihr solltet euch also sehr gut überlegen, mit wem ihr in die Schlacht zieht. An so genannten "Sammelpunkten" warten die anderen Schüler auf ihre Einwechslung. Das Spiel ist auch nicht gleich zu Ende, wenn ihr sterbt. Erst wenn alle 5 mutigen Schüler tot sind, ist das Spiel vorbei.

Gespeichert wird mit CDs, die im ganzen Spiel ziemlich großzügig verteilt sind.

Die Spielzeit ist allerdings viel zu kurz geraten. Nach spätestens sechs Stunden ist man auf dem einfachen Schwierigkeitsgrad durch und der Wiederspielwert hält sich in Grenzen. Man kann zwar neue Waffen finden, und einige coole Features freischalten, aber das reizt nicht zu einer zweiten Tour durch Leafmore High. Das Making Of Video, das man nach einmaligem Durchspielen erhält, ist interessant, sonst bekommt man Bonus von der Stange. Also neue Klamotten, Waffen und Trailer. Auf der DVD ist auch der DVD-Trailer von "Scary Movie 3" drauf, keine Ahnung was der da verloren hat.

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