Test Fuel: Endlose Weiten = endloses Vergnügen?

von Moritz Hornung (22. Juni 2009)

In einer nicht allzu fernen Zukunftsvision hat die Klimakatastrophe weite Gebiete der USA komplett unbewohnbar gemacht. Das schreckt einen Haufen Extremsportler aber nicht davon ab, frisierte Vehikel zu bauen und damit quer durch die unwirtliche Natur zu jagen.

"Oh nein, ich will nicht gewinnen!" - das Verhalten der Gegner ist selten nachvollziehbar."Oh nein, ich will nicht gewinnen!" - das Verhalten der Gegner ist selten nachvollziehbar.

Ich rieche Benzin...

Wie der Name schon sagt, dreht sich in "Fuel" alles um den fossilen Brennstoff, oder das, was davon übrig geblieben ist. Tankstellen gibt es schon lange nicht mehr, den kostbaren Stoff bekommt ihr nur als Belohnung für Rennsiege oder aus Fässern, die im ganzen Land verstreut sind.

Bei jedem Rennen müsst ihr zwischen drei Schwierigkeitsgraden wählen, im härtesten gibt es dreimal mehr "Fuel" und Sterne. Diese Sterne schalten weitere Gebiete und Rennen frei. Aber Achtung: Wenn ihr nicht als Erster ins Ziel kommt, geht ihr absolut leer aus. Das sorgt gelegentlich für Frust, vor allem wenn ihr bei der Auswahl der Schwierigkeitsstufe danebengreift. Die Computergegner leisten dazu ihren Beitrag, denn sie legen oft am Anfang einen Affenzahn hin und werden gegen Ende des Rennens plötzlich langsamer. Das wirkt extrem künstlich und ihr könnt eure Chancen nie richtig einschätzen.

Manche Fahrzeuge sind auf Asphalt schneller, andere im Gelände.Manche Fahrzeuge sind auf Asphalt schneller, andere im Gelände.

"Burnout Offroad"?

Beim Fahren wird euch der Sprit nie ausgehen, stattdessen wird das gesammelte "Fuel" für neue Fahrzeuge eingetauscht. Die Auswahl an 75 Rennschüsseln ist ordentlich und bunt gemischt. Vier Räder, zwei Räder, gar keine Räder - alles dabei. Ja, ihr habt richtig gelesen, es gibt sogar ein Luftkissenfahrzeug. Das Erschreckende dabei: Irgendwie fühlt sich die Fahrphysik bei jedem Fahrzeugtyp wie ein Luftkissenboot an.

Soll heißen, das Fahrverhalten ist extrem vereinfacht, was ja zunächst nicht unbedingt schlimm ist, schließlich richtet sich das Spiel offensichtlich an Arcade-Zocker. Aber was haben Spiele wie Ridge Racer, Burnout und Midnight Club gemeinsam? Richtig: breite, asphaltierte Straßen. Stellt euch nun ähnlich übertriebene Drifts auf engen Feldweg-Serpentinen vor - Auweia. Auf rauem Terrain werden die Wagen einfach nur langsamer, vom holprigen Untergrund merkt ihr so gut wie gar nichts, Stöße und Rückfedern eurer Aufhängung gibt's nicht. Da kommt bei MX vs. ATV und Baja deutlich mehr Offroad-Feeling auf.

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