Test FUEL - Seite 2

Die gigantische Größe von "Fuel" hat es sogar ins Guiness Buch der (Videospiel-)Rekorde geschafft.Die gigantische Größe von "Fuel" hat es sogar ins Guiness Buch der (Videospiel-)Rekorde geschafft.

14.400 qkm auf einer DVD

Große Wellen hat "Fuel" mit seiner enormen Spielweltgröße geschlagen. Die absolut frei befahrbare Fläche ist fast so groß wie das Bundesland Schleswig-Holstein. Möglich ist das, weil die Entwickler kein 3D-Modell gespeichert haben, sondern lediglich bestimmte Parameter, aus denen die Landschaft automatisch generiert wird. Der Haken: Das Wörtchen "Erzeuge..." wird euch sehr oft begegnen. Bei jedem noch so kleinen Ortswechsel gibt es nämlich einen Ladebildschirm.

Zu jedem Rennen hinzufahren wäre bei dieser riesigen Welt nervig, zum Glück könnt ihr die Rennen auch direkt aus dem Hauptmenü auswählen. Dann gibt's aber wieder einen Ladebildschirm. Nach dem Rennen übrigens auch. Sogar wenn ihr einen Unfall baut und euer Fahrzeug repariert werden muss. Das Fahrmodell macht einen Überschlag übrigens fast unmöglich, aber falls ihr es doch schafft - ihr ahnt es schon - begrüßt euch ein Ladebildschirm... So viel zum Thema Spielfluss.

Stürme sehen toll aus, treten aber selten auf und außer ein paar Skript-Events passiert denkbar wenig.Stürme sehen toll aus, treten aber selten auf und außer ein paar Skript-Events passiert denkbar wenig.

Viel Wirbel um Nichts

Die Gebiete könnten zumindest optisch kaum unterschiedlicher sein. Von staubtrockenen Wüsten im Stile des Grand Canyon bis zu verschneiten Bergen gibt es nahezu jede Klimazone. Üppige Wälder mit Bächen und dichtem Gras gehören zu den Highlights, Ödland mit verkohlten Steppen ist wiederrum kein Augenschmaus. Objekte wie zerstörte Häuser wiederholen sich oft und wirklich markante Stellen gibt es eher selten.

Ein übertriebener, aber eindrucksvoller Tag-Nacht-Wechsel mit glühenden Sonnenuntergängen wertet die Grafik auf. Die Fahrzeuge sind bis auf das billige Schadensmodell gut umgesetzt, insgesamt ist die Optik gelungen und zeitgemäß. Das trifft auf den Sound nicht zu. Motoren sind zurückhaltend und die Natur gibt selten einen Ton von sich. Enttäuschend sind auch die Wettereffekte: Die Wirbelstürme sehen zwar gut aus, wirken sich aber nicht auf eure Lenkung aus und gleichen sound-technisch einer sanften Brise. Wo bitte ist das Furcht einflößende Pfeifen und Heulen?

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