Test Virtua Tennis: Mit der Wii Motion Plus zum Tennis-As?

von Philipp Rauh (25. Juni 2009)

Neben EAs Grand Slam Tennis schickt nun auch Sega seinen neusten Ableger der Virtua-Tennis-Serie ins Rennen des Wii-Tennis-Cups. Beide machen sich die neue "Wii Motion Plus"-Technologie zu Nutzen und versprechen frischen Wind in der Bedienbarkeit. Kann Virtua Tennis hier punkten?

Hart getroffen: Kollektive Entschuldigung bei Bällen ist überfällig.Hart getroffen: Kollektive Entschuldigung bei Bällen ist überfällig.

Glänzender Aufschlag

Vom Umfang her macht Virtua Tennis niemand etwas vor, als Wii-Spieler müsst ihr gegenüber PS3 oder Xbox 360 nicht zurückstecken. Entweder entscheidet ihr euch für einen lizenzierten Profi aus dem "Davis Cup" oder ihr erstellt euch einen eigenen Recken im Editor, um euer Können auf gut 40 Plätzen weltweit zu beweisen. Neben dieser Offline-Liga gibt es noch eine Online-Rangliste für weltherrschafts-ambitionierte Spieler unter euch. Neben den obligatorischen Minispielen und dem Splitscreen-Modus, der bis zu vier Spieler unterstützt, bietet Virtua Tennis noch umfangreiche und einsteigerfreundliche Tutorials für die jeweiligen Steuerungsmöglichkeiten, doch dazu später mehr. Habt ihr euch erst einmal daran gewöhnt, verlangt euch die KI in den höheren Schwierigkeitsgraden einiges an Schweiß und Tränen ab.

Er war's: Wer hat die Technik verbockt?Er war's: Wer hat die Technik verbockt?

Aber schwache Rückhand

Von der technischen Seite her kann Virtua Tennis nicht mit den Vorzügen seines umfangreichen Inhalts mithalten. Die Grafik wirkt besonders auf Screenshots für Wii-Verhältnisse detailliert und ansprechend, doch in Bewegung macht sich hier schnell Ernüchterung breit. Während die Spielfiguren auch da noch überzeugen, schläft euch beim Anblick der seltsam wogenden Zuschauermengen die Zwirbeldrüse ein. Des Weiteren hat das Spiel stark mit Performance-Problemen zu kämpfen, Tearing und häufige Ruckler auch im Offline-Modus trüben hier recht stark die Atmosphäre. Auch die Animationen der Schlägerträger wirken lieblos umgesetzt. Im Gegensatz dazu ist die akustische Umsetzung deutlich besser gelungen, wenn sie auch keine neuen Maßstäbe setzt und manchmal ebenfalls mit Aussetzern zu kämpfen hat.

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