Test Let's Tap: Hör mal, wer da hämmert!

von Michail Grammatikakis (25. Juni 2009)

Wenn der "Sonic"-Erfinder ein neues Spiel herausbringt, ist die Spannung in der Spielerwelt groß. Dieses Mal hat Yuji Naka nicht weniger als eine Revolution der Steuerung versprochen: Steuern ohne die Wii- Fernbedienung in der Hand zu halten. Was wie ein Wunder klingt, entpuppt sich nach genauerem Hinsehen als nette Idee, leider ohne große Substanz.

Innerhalb kürzester Zeit hat man alles im GriffInnerhalb kürzester Zeit hat man alles im Griff

Neue Idee für alte Zeiten

Auch wenn SEGA in letzter Zeit nur noch ein Schatten früherer Tage ist, darf man einen Mann nicht unterschätzen: Yuji Naka. Neben den berühmten "Sonic"- und "Phantasy Star"-Spielen (z.B. Sonic The Hedgehog und Phantasy Star Online) hat er auch an vielen weiteren berühmten SEGA-Reihen mitgewirkt und darf zu Recht als einer der großen im Bereich der Computerspiele bezeichnet werden.

So kommt auch sein neuestes Spiel "Let's Tap" gleich zu Beginn mit einer kleinen Revolution daher. Zum Steuern muss der Fan des Außergewöhnlichen nämlich nicht einmal den Wii Controler in die Hand nehmen. Studiert ihr die Anleitung, erfahrt ihr nämlich, dass ihr die Wii-Fernbedienung lediglich mit der Vorderseite nach unten auf einen flachen Karton legen müsst.

Hier könnte sogar Dieter Bohlen den Rhythmus treffen- Rhythm TapHier könnte sogar Dieter Bohlen den Rhythmus treffen- Rhythm Tap

Steuerung per Gedankenkraft?

Also Steuerung per Telepathie? Nein, nicht ganz. Was Nintendo mit der nächsten Konsolengeneration vorhat, wissen wir nicht, aber heutzutage funktioniert die moderne Steuerung durch Vibrationen, wenn man Yuji Naka Glauben schenken darf. Und wer zweifelt schon an den Worten von Yuji Naka? Wir jedenfalls nicht - noch nicht.

Wir klopfen also mit unseren Händen auf die freie Fläche des Kartons, und die Fernbedienung erkennt durch die Erschütterung, ob es sich hierbei um ein leichtes Tippen, ein mittleres Schlagen oder ein hartes Draufhauen handelt. Klingt komisch, ist es auch, braucht aber komischerweise so gut wie keine Eingewöhnungszeit.

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