Test X3 - Seite 2

Ein riesiger Frachter in einem AsteroidenfeldEin riesiger Frachter in einem Asteroidenfeld

Steuerung und Bedienung

Nachdem man sich mit den Tastaturbefehlen vertraut gemacht hat, kann man schließlich langsam beginnen: Ein paar blutige Anfänger gegen mit einem selbst auf Patrouille, es gilt mehrere Wegpunkte abzufliegen. Hier macht sich dann die ungewöhnliche Steuerung bemerkbar: Das Spiel kann fast (warum nur fast) komplett mit Maus gespielt werden, klickt man die rechte Maustaste, erscheint der Cursor und man kann per Klick auf nahezu alle Instrumente und diverse Menüs zugreifen. Leider kann auch bei der Maussteuerung nicht ganz auf die Tastatur verzichtet werden. Alternativ kann per Tastenkürzel auf jedwede Funktion zugegriffen werden, eine Steuerung des Schiffes per Tastatur ist wiederum verständlicherweise gewöhnungsbedürftig.. Glücklich, wer den Vorgänger ausgiebig gespielt hat, denn die Hotkeys wurden übernommen. Allen anderen bleibt es nicht erspart, das Handbuch aufgeschlagen in Reichweite der Tastatur zu legen. Die diversen Übersichtskarten und -menüs erscheinen transpartent im Vordergrund, das Spiel läuft normal weiter. Sobald die Luft also bleihaltig wird, ist die Orientierung erschwert. Alles in allem wirkt die Bedienung aufgrund weiterer Mängel leider überkompliziert und zu wenig eingängig. Erfreuliche ist dagegen die verbesserte Gegner KI und die Flugphysik der eigenen Schiffe. Auch hier hat man "X3" eine ordentliche Ladung Realismus spendiert.

Phantasievolle Schiffsmodelle en MassePhantasievolle Schiffsmodelle en Masse

Wirtschaftsteil noch umfangreicher und realistischer

Schon in den Vorgängern hatte der Handel erhebliche Bedeutung. Dies wurde im dritten Teil noch ausgebaut und verbessert. Alles wirkt echter und dynamischer. Erreicht hat man das durch zahlreiche Neuerungen. Die wichtigste: Die Wirtschaft reagiert logisch und so steuern Angebot und Nachfrage die Preise. Hat dummerweise gerade vor uns ein fetter Frachter vollbeladen die Raumstation verlassen, sind die Preise dementsprechend angestiegen. Auch sonst hat man den Handel realer gestaltet: So werfen zum Beispiel High-Tech Produkte höhere Gewinne ab als einfache Grundressourcen oder Nahrungsmittel. Schließlich ist deren Produktion aufwändiger. Ebenfalls neu: Man kann mehrere Produktionsstätten zu einem Produktionskomplex zusammenfassen. Über ein Röhrensystem verbunden versorgt sich der Komplex bis auf die Grundmaterialien selbst und produziert so äußerst effizient. Die bewährten Aspekte hat man beibehalten, allen voran natürlich die Möglichkeiten, Frachtraum aufzustocken, eigene Frachter zu kaufen und freie Frachtanbieter anzuheuern und so mit der nötigen Ausdauer ein ganzes Handels- und Produktionsimperium aufzubauen.

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