Test Ghostbusters: Die Geister, die wir riefen

von Jan Höllger (23. Juni 2009)

Die Geisterjäger waren Kult in den 80er-Jahren, die beiden Filme wurden zu Blockbustern, es gab eine gute Zeichentrickserie - und den coolen Soundtrack hat wohl jeder schon mal in einer freien Minute vor sich hingesummt. Es ist schon erstaunlich, dass es bislang keine Neuauflage der Geisterjäger im Kino gab, doch immerhin erobern die paranormalen Müllmänner New Yorks nun den Spielemarkt. In "Ghostbusters - Das Videospiel" dürft ihr euch den Protonenrucksack selbst aufschnallen.

Die meisten Geister müsst ihr in die Falle ziehen.Die meisten Geister müsst ihr in die Falle ziehen.

Spiel = dritter Film?

Leider übernehmt ihr im Spiel nicht die Rolle eines der vier bekannten Geisterjäger, sondern stoßt vielmehr als Neuling zum Team um Peter Venkmann und Ray Stantz. Das hat den Vorteil, dass ihr euch von Beginn an in prominenter Runde heimisch fühlt, denn schließlich sehen die Charaktere ihren Filmvorbildern sehr ähnlich. Die originalen deutschen Synchronsprecher tun ihr übriges, um euch fast als aktiver Teilnehmer in einem dritten Ghostbusters-Film zu sehen. Als solchen wollen die Macher das Videospiel ohnehin verkaufen, was aufgrund der interessanten Story, die auf die beiden Filme Bezug nimmt, durchaus gelungen ist.

So trefft ihr auf bekannte Schauplätze wie das Sedgewick Hotel oder das Historische Museum in New York und macht Bekanntschaft mit prominenten Geistern wie Slimer oder dem Marshmallow-Mann. Daneben hat das Spiel aber genug eigene Ansätze, beispielsweise besucht ihr im Spielverlauf eine Art Zwischenwelt mit merkwürdigen Portalen oder rettet eure Kollegen aus einem Geisterlabor mit absoluter Schleimgarantie. Auch die Feinde sind größtenteils interessant, ob nun eine durchgeknallte Bibliothekarin oder ein dicker Koch von euch per Traktorstrahl in die Geisterfalle bugsiert werden, die Atmosphäre der Filme wird blendend eingefangen.

Von der Bibliothek aus landet ihr in dieser Zwischenwelt.Von der Bibliothek aus landet ihr in dieser Zwischenwelt.

Paranormale Schwerstarbeit

Hierauf baut der Spielablauf zu weiten Teilen auf. Denn fast jeder Geist muss zunächst mit diversen Schussarten eures Protonenrucksackes geschwächt werden, bevor er in die Falle gehen kann. Da die Geister in aller Regel wild durch die Luft fliegen, laufen die Kämpfe ziemlich hektisch ab. Ständig müsst ihr euren Charakter neu ausrichten und die Geister zwischen Säulen und Mauern erneut ausfindig machen. Zum Glück stehen euch eure Kollegen hilfreich zur Seite. Auch wenn die größte Arbeit an euch hängen bleibt, fangen Peter, Ray & Co. den einen oder anderen Geist auch alleine.

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