Test Lego Strategie: Warcraft meets Klötzchenpower

von Henrik Haumann (30. Juni 2009)

Wohl kaum ein Unternehmen sorgt bei so vielen Kindern und Erwachsenen gleichermaßen für Begeisterung wie der dänische Klötzchenhersteller Lego. 1932 gegründet, hält dieses Unternehmen bis heute seine Stellung als einer der besten Spielwarenhersteller der Welt - mit hohen Ambitionen auf dem Videospielmarkt. Und da bereits Star Wars, Indiana Jones und sogar Batman "verlegot" wurden, ist nun mit "Lego Strategie" auch das Strategiegenre an sich an der Reihe.

Die böse Mittelalterfraktion beim Herrichten der neuen BasisDie böse Mittelalterfraktion beim Herrichten der neuen Basis

Laser UND Schwerter

Storytechnisch bietet "Lego Strategie" keine allzu großen Überraschungen: Es gibt sechs Kampagnen, unterteilt in Mittelalter, Piratenzeitalter und Zukunft, wobei ihr jeweils einmal die Rolle des Guten und einmal die des Bösen spielen dürft. In je einer kurzen Sequenz wird euch erklärt, in was für einer Situation sich euer Charakter befindet und wie die Lage um ihn herum ist. Natürlich sind auch diese Zwischensequenzen in bester Lego-Optik und selbst auf dem DS sehr schön anzusehen. Nebenher liefern sie noch einige kleinere Gags und wirken trotz des aus Legofiguren bestehenden Personeninventars sehr lebendig.

Hier findet der raffinierte Bedienstete alles, von Gold über Brot bis hin zu Diamanten.Hier findet der raffinierte Bedienstete alles, von Gold über Brot bis hin zu Diamanten.

Brot aus der Goldmine

Verschiedene Ressourcen gibt es in "Lego Strategie" nicht, obwohl dies für Strategiespiele beinahe schon Pflicht ist. So kauft ihr Einheiten, Gebäude, Helden und deren Upgrades allesamt mit derselben Ressource, die eure Arbeiter aus Bäumen, Kristallen und aus der Goldmine holen können. Anders als etwa in den berühmten Die Siedler-Spielen stellt euch die Ressourcenbeschaffung also vor keine große Herausforderung, wenn ihr erst einmal eine halbwegs vernünftige Basis aufgebaut habt.

Wo ist ein außerirdischer Tyrann, wenn man ihn braucht?Wo ist ein außerirdischer Tyrann, wenn man ihn braucht?

Unser Held!

Kaum ein Strategiespiel seit Warcraft 1 kommt ohne sie aus: Helden, besonders mächtige Einheiten, die das Kampfgeschick innerhalb weniger Sekunden wenden und oftmals selber wie eine ganze Armee zählen. Von diesen Recken liefert "Lego Strategie" gleich mehrere, vom edelen König über den verschlagenen Piratenkapitän bis hin zum außerirdischen Imperator. Diese Einheiten zeichnen sich erstens durch ihre enorme Kampfstärke und zweitens durch ihre Zauber aus, mit denen sie unter anderem eure Ressourcen aufbessern, befreundete Einheiten heilen oder dem Gegner brutale Schäden zufügen. Für diese Zauber wird Magiekraft benötigt, die sich mit der Zeit von selbst regeneriert. Anfangs ist die Regenerationsrate noch ausreichend, im weiteren Spielverlauf werdet ihr euch aber jeden Zauber mehrfach überlegen müssen, ehe ihr ihn anwendet.

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