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Transformers 2: Bleibt bitte im Spielzeugladen!

Vom Kinderzimmer auf die große Kinoleinwand - der erste "Transformers"-Film war ein großer Erfolg, kein Wunder, dass bereits jetzt die Fortsetzung "Transformers - Die Rache" folgt. Nicht so toll war dagegen der Weg von der Leinwand ins Konsolenlaufwerk, die offizielle Spielversoftung war sogar ziemlich mau. Ob Teil 2 daher gleich in hohe Wertungsregionen vorprescht, dürfte fraglich sein. Von Philipp Schneider

2. Jul 2009

Gut oder böse?

Transformers: Roboter-Spielzeug für große Jungs

Wie schon im ersten Teil stehen euch im Spiel gleich zwei Kampagnen zur Auswahl, eine auf Seiten der Autobot und eine mit den Decepticons. Fans der Spielzeugroboter bekommen also ein großes Repertoire an Transformers präsentiert und dürfen diese größtenteils auch selbst spielen. Jeder Roboter hat dabei bestimmte Spezialfähigkeiten, die ihn einzigartig machen, der eine kann sich beispielsweise im Kampf heilen, ein anderer betäubt die Gegner im Nahkampf. Der Einsatz dieser Fertigkeiten kann durchaus über Sieg oder Niederlage entscheiden, sowohl im Einzelspielermodus wie auch beim Onlinepart.

Und natürlich würden die Roboter nicht Transformers heißen, wenn sie nicht ihre Gestalt ändern könnten. In Sekundenschnelle wird so aus einem Blechgestell ein heißes Auto oder gar ein Flugzeug. Die Transformation geht in "Die Rache" sogar endlich stufenlos, sprich mitten im Sprung verwandelt sich euer Roboter, was ihr taktisch geschickt einsetzen könnt. Ein kleiner Nachteil ist freilich, dass ihr im Automodus immer eine Schultertaste gedrückt halten müsst, was etwas unkomfortabel ist. Auch die Ausführung diverser erweiterter Nahkampfangriffe ging uns nicht gerade leicht von der Hand.

Action von der Stange

Autobot Bumblebee ist natürlich auch im Spiel dabei

Die Story hält sich lose an die Filmvorlage, scheut aber echte Zwischensequenzen aus dem Film. Vielmehr bekommt ihr die Geschichte in größtenteils langweiligen Dialogen mit anderen Robotern in der Kommandozentrale erzählt. Die Zentrale ist Ausgangspunkt jeder Mission, von hier wählt ihr auf dem Erdball einen freigeschalteten Einsatz, bestimmt den zu spielenden Transformer oder verbessert die Fähigkeiten der Roboter. Die Einsätze selbst spielen sich relativ ähnlich wie im Vorgänger, sprich die Action überwiegt. Immer wieder müsst ihr gegen verschiedene feindliche Transformers antreten, was anfangs ganz spaßig ist, mangels Abwechslung aber schnell langweilig wird.

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