Test Street Fighter 4: Straßenkämpfe für und mit Veteranen

von Daniel Frick (08. Juli 2009)

Der Daumen ist der wichtigste Finger, sagt das Lexikon. Der Daumen kann ziemlich weh tun, sagt die Erfahrung vieler Spielefans, die Anfang der neunziger Jahre schon leidenschaftlich Videospiele gedaddelt haben. Am meisten Druckschmerz dürfte wohl "Street Fighter 2" ausgelöst haben. Vor vier Monaten erschien nach einem mäßig erfolgreichen dritten Teil zur Freude vieler Daumengeplagter der vierte Teil auf den aktuellen Konsolen. Nun ist die PC-Umsetzung da. Zeit, Kühlpackungen und Wundsalbe in Reichweite des PCs zu legen...

Nicht zu unterschätzen: Der "leicht rundliche" Rufus.Nicht zu unterschätzen: Der "leicht rundliche" Rufus.

(Fast) alles beim Alten - und doch neu!

Es hat sich nicht viel geändert bei der PC-Umsetzung der Konsolenversionen. Wie schon dort gelingt Capcom die erfolgreiche Symbiose dessen, was Street Fighter 2 auf dem PC mit neuer Technikso erfolgreich gemacht hat. Auf den ersten Blick zeigt sich das bei den wählbaren Charakteren. Denn natürlich sind alle klassisch-legendären Kämpfer mit von der Partie: Der japanische Karate-Champion Ryu, das Dschungel-Monster Blanka, die Chinesin Chun-Li mit den flinken Beinen und der Yoga-Meister Dhalsim.

Doch wir haben 2009 und so hat Capcom einige neue Helden spendiert, die sich mit ihren Spezialfähigkeiten und ihren schrillen Persönlichkeiten nahtlos ins alte "Street-Fighter-Feeling" einfügen: Der dicke Rufus ist dafür ein schillerndes Beispiel. Insgesamt stehen zu Beginn 16 Charaktere zur Auswahl, zehn weitere lassen sich im Laufe des Spiels freischalten. Kleiner fader Beigeschmack bei der PC-Version: Die hätte bei den Menüs noch besser auf den PC übertragen werden können, man merkt den Menüs ihre Konsolenherkunft an. Auch die Tastatursteuerung scheint nicht die allergrößte Aufmerksamkeit bekommen zu haben: Bei Spielstart gibt es keine vollständige Tastaturkonfiguration, sondern es sind nur die Standardbewegungen festgelegt.

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