Test
Monkey Island: Das Comeback des Jahres
Lustig ist das Piratenleben
Wenn "Launch of the Screaming Narwhal" nach etwa fünf Stunden Spielzeit mit einem Cliffhanger endet, habt ihr bis dahin allerlei abstruse, witzige und clevere Rätsel hinter euch gebracht. Da müsst ihr mit Guybrush, angekettet auf einem Stuhl, vor einem verrückten Doc fliehen, im dichten Dschungel mit Hilfe von Tiergeräuschen den Weg zu einem Schatz finden oder das Windproblem der Insel lösen, damit der Pirat seine womöglich entführte Frau Elaine retten kann. Die Qualität der Rätsel ist durch die Bank klasse und ein gelungener Mix aus logischem Denken, Kombinieren und Ausprobieren. Selbst wenn wir mal feststeckten, waren wir immer motiviert, die Knobeleien alleine zu lösen. Hängt ihr dennoch mal dauerhaft fest, lohnt ein Blick in unsere Komplettlösung, auf Wunsch gibt euch Guybrush aber auch einige Tipps direkt im Spiel.
Fazit
von Jan Höllger
Nach den eher langweiligen "Wallace & Gromit"-Spielen war ich um die Qualität von "Tales of Monkey Island" ziemlich besorgt, doch wie schon bei "Sam & Max" haben die Entwickler von Telltale Games den Geist der Klassiker superb in die Neuzeit portiert. Nach wenigen Spielminuten fühle ich mich in die gute alte Adventurezeit rund um Guybrush Threepwood zurückversetzt, es macht einfach höllisch viel Spaß. Sicherlich: über den Grafikstil lässt sich streiten und die direkte Steuerung ist der größte Kritikpunkt in einer ansonsten fabelhaften ersten Folge. Können die Entwickler das Niveau von "Launch of the Screaming Narwhal" in den kommenden vier Episoden halten, steht für mich das Abenteuerspiel des Jahres bereits fest. Ein absolutes Must-Have für englischfeste Adventurefans!

Kommentare 
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