Test Backgammon: Traditionelles Brettspiel für den DS

von Sandra Friedrichs (21. Juli 2009)

Vor nicht allzu langer Zeit saßen Familien vor einem Spielbrett zusammen und haben viele Spieleabende gemeinsam genossen. Glauben wir nun dem (Casual-)Trend, sind diese Zeiten passé. Wir können auf dem DS zum Beispiel **Das verrückte Labyrinth oder Schach spielen, nun auch Backgammon. Doch ist das Handheldspiel genauso gut wie das traditionelle Brettspiel?**

Mithilfe der zwei Würfel könnt ihr eure Steine bewegen.Mithilfe der zwei Würfel könnt ihr eure Steine bewegen.

Wie ging das noch mal?

Das Spielbrett besteht aus 24 kleinen Dreiecken, Points genannt, und wird durch eine Bar geteilt. Dadurch entstehen die sogenannten Home- und Outerboards. Am Anfang eines Spiels liegen jeweils 15 weiße und schwarze Steine auf dem Brett verteilt. Mithilfe von zwei Würfeln könnt ihr diese bewegen. Das Ziel ist es, seine Steine von seinem Homeboard ins gegnerische zu ziehen und sie dann durch Würfeln aus dem Spielfeld zu bringen.

Nach einer kleinen Eingewöhnungszeit findet ihr euch spielend leicht zurecht und wendet schnell Taktiken wie das Schlagen an. Legt ihr nämlich euren Stein auf einen gegnerischen, wird er geschlagen und landet in einem anderen Feld. Euer Gegner muss zuerst diesen Stein wieder aufs Brett bringen, um weitere Steine bewegen zu dürfen. Zusätzlich ist es möglich, Gebrauch vom Doppelwürfel oder Jokern zu machen. Wie ihr seht, hat das Spiel etliche Facetten und bietet viel Tiefgang.

Im Turniermodus könnt ihr die Welt bereisen.Im Turniermodus könnt ihr die Welt bereisen.

Der (Familien-)Spaß bleibt auf der Strecke

Das Brettspiel hat schon sehr viele Familien in den Bann gezogen - macht es das DS-Spiel aber auch? Ihr könnt zwischen Übungs-, Einzelspieler- und Mehrspielermatches auswählen oder traut euch gleich an den großen Turnier-Modus. Darin reist ihr um die ganze Welt, um gegen unterschiedliche KI-Gegner anzutreten. Doch geübte Spieler finden selbst im höchsten Schwierigkeitsgrad keine Herausforderung mehr.

Außerdem fehlen Tutorials beziehungsweise kurze Erklärungen zu dem Spiel. Blutige Anfänger werden zum Beginn überfordert sein und nicht wissen, was sie machen sollen. Habt ihr das Spiel aber einmal durchschaut, steht euch die Steuerung im Weg. Zwar wird das Spiel hauptsächlich mit dem Touchscreen bedient, doch das eher schlecht als recht. Ihr müsst etliche Male Steine antippen, damit die Berührung auch registriert wird. Das ist nicht nur nervig, sondern wirkt sich auch störend auf dem Spielfluss aus.

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