Assassin's Creed - Bloodlines (Sony PSP)
Artikel veröffentlicht am 05.08.2009
Auftragsmörder unterwegs: Mit "Assassin's Creed - Bloodlines" wagen nun auch die Assassinen den Sprung auf die PlayStation Portable. Von Verena Gebauer
Bedrohung aus der Gegenwart?
Die spannende Geschichte um Altair geht weiter. Nachdem es euch zu Ende von Assassin's Creed gelungen ist, den Edensplitter von Al Mualim an euch zu nehmen, wurden euch die Fundorte der anderen angezeigt. Es ist also naheliegend, dass ihr diese oder zumindest einen Teil davon in "Assassin's Creed - Bloodlines" suchen müsst. Ziel ist es, zu verhindern, dass die Firma Abstergo Industries sich die Splitter unter den Nagel reißt, bevor ihr es tut. Was genau die moderne Templerorganisation damit will, wisst ihr selbst noch nicht so recht. Aber sicher werdet ihr dieses Rätsel entweder in "Bloodlines" oder aber Assassin's Creed 2, der Fortsetzung für PC, Xbox 360 und PlayStation 3 lösen.
Cliffhanger mal anders
Das "Bloodlines"-Entwicklerteam um Game Director Benoit Lambert ist ganz schön clever: Inhaltlich verknüpft "Assassin's Creed - Bloodlines" nämlich die beiden Heimkonsolen- und PC-Titel Assassin's Creed und Assassin's Creed 2. Um zu erfahren, wieso ihr im zweiten Teil des Attentäter-Abenteuers Ezio spielt, der Altair aus dem ersten Teil sehr ähnlich sieht, müsst ihr euch also wahrscheinlich auch noch die PSP-Fassung "Bloodlines" zulegen. Vor allem Sony als Hersteller der PSP dürfte dieser Gedankengang nur zu recht sein. Aber auch viele Spieler sind sicher interessiert daran, die Hintergründe für den Hauptcharakter-Wechsel mit Comeback auf der PSP zu erfahren.
Sonnige PSP-Aussichten
Inwieweit es eventuell komisch für euch wird, den PS3-Assassinen auf einmal auf der kleinen PSP zu sehen, könnt ihr durch Bewundern des Debut Trailers zu "Bloodlines" schon mal ausprobieren. Die Szenen auf der PSP, die natürlich der großen Schwester PlayStation 3 vor allem grafisch um einiges unterlegen ist, erinnern sehr stark an PoP - The Sands of Time, das ebenfalls von Ubisoft produziert wurde. Gerade die Animationen von Altair sehen denen des Prinzen ähnlich. Übrigens soll das Spiel acht verschiedene Missionstypen beinhalten und zwei frei begehbare Städte (Limasol und Kyrenia) bieten, um der Langeweile in der Straßenbahn oder ähnlichem vorzubeugen. Das klingt doch sehr vielversprechend!
Fazit
von Verena Gebauer
Was für ein Schachzug! Neben einer direkten Fortsetzung arbeitet Ubisoft an einem Ableger für die PSP, um die Ereignisse zwischen erstem und zweiten Teil zu verbinden - simpel, aber genial. Allerdings nur, wenn das mobile "Assassin's Creed" den Erwartungen gerecht werden und uns Spieler fesseln kann.
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