Test Ski Alpin 2006

von Florian Funk (09. Dezember 2005)

Den Wintereinbruch haben viele mit gemischten Gefühlen betrachtet. Während in Nordrhein-Westfahlen größere Landstriche im Schnee versanken und teils ganze Strommasten zusammenbrachen, freuten sich die Fans des Wintersports hingegen an der neu beginnenden Saison welche RTL Playtaiment auch dieses Jahr mit einem Ableger der "RTL Ski Alpin" Reihe bedient. Ob es sich dabei nur um eine Billigversoftung des Medienriesen oder um ein brauchbares Wintersport Vergnügen handelt, erfahrt ihr in diesem Test!

So sehen Sieger aus!So sehen Sieger aus!

Ski Saison 2006

Grundsätzlich hat sich nicht allzu viel gegenüber dem Vorgänger "Ski Alpin 2005" getan. Doch kommen wir erst mal zum Spiel selber. Leider bedient sich "Ski Alpin 2006" keiner Original Lizenz, weshalb die wichtigen Größen des Skisports natürlich komplett fehlen. Einzige Ausnahme ist der namensgebende Star "Bode Miller" aus den USA. Das hinterlässt natürlich gleich auf Anhieb einen sehr faden Nachgeschmack, wo doch spielerische Neuerungen gegenüber dem Vorgänger recht rar gesät sind. Doch vorhanden sind diese allemal. Beispielsweise könnt ihr jetzt eine Ego Perspektive wählen, die meiner Meinung nach aber nur wenig Sinn macht, da das Gameplay dort erheblich schwieriger ausfällt. Gezielte Lenkbewegungen fallen in der Verfolgerperpektive deutlich einfacher aus. Ich persönlich empfehle hier übrigens ein Gamepad, da die Tastatursteuerung trotz tadelloser Konfiguration nicht ganz mit einem Pad mithalten kann. Gerade in höheren Klassen mit schnelleren Skiern ist die Pad Variante fast ein Muss. Generell ist die Lernkurve des Spiels aber sehr gutmütig und bietet auch Spielern mit Tastatur genug Spielraum für einen angenehmen Einstieg.

Das Ziel in SichtweiteDas Ziel in Sichtweite

Karriere als Superstar

Kommen wir aber zu den Spielmodi, die ja quasi das Herzstück eines Spiels darstellen. Hier kann "Ski Alpin 2006" mit einem einsteigerfreundlichen aber hinten raus gleichzeitig anspruchsvollen Karrieremodus punkten. Zunächst habt ihr hier die Wahl, ob ihr einen eigenen Charakter erstellt oder direkt auf Bode Millers Alias zugreift. Letzteres ist aber eher Anfängern zu empfehlen, da einem so viel Spieltiefe verloren geht, denn im Karrieremodus steckt auch ein heimliches Rollenspiel. Ihr erhaltet nach jedem Rennen Preisgelder und Erfahrungspunkte, die ihr dann für die Verbesserungen eurer Fähigkeiten einsetzen solltet. Zudem könnt ihr einen Wachser und Trainer engagieren, was euch jedoch Geld anstatt Erfahrungspunkte kostet. Je höher ihr aufsteigt, um so teurer werden die Dienste dieser Wegbegleiter. Während das Wachsen noch teilweise selber gut machbar ist, sind die Unterschiede zwischen Eigentraining und ranghohem Fitnessguru jedoch deutlich sichtbar. Je nach gewählter Schwierigkeitsstufe unterscheiden sich diese Faktoren, ebenso wie die Stärke der CPU Gegner. Insgesamt gibt es übrigens drei Meisterschaften zu bestehen.

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