Test Thunderbirds

von Christian Rühl (27. Oktober 2004)

Wieder einmal erscheint eine Filmadaption als Spiel auf Nintendos GBA. Diesmal hat Vivendi, zusammen mit den Saffire Studios, den Film Thunderbirds als Vorlage für das gleichnamige Spiel genommen. Was man in dem Spiel so machen muss und ob die Umsetzung gelungen ist, erfahrt ihr in unserem Testbericht.

Spielgeschehen

Der Spieler übernimmt im Spiel die Steuerung über drei junge Menschen (Alan Tracy, Fernot und Tin Tin), die - welch Wunder - die Welt retten müssen. Der Schwerverbrecher "The Hood" hat sich nämlich aus dem Gefängnis davongemacht und arbeitet schon wieder teuflische Pläne aus. Um dies zu verhindern, muss man als Spieler mit den drei Charakteren die unterschiedlichsten Plätze besuchen. Das Spiel bietet dabei immer eine Abwechslung von Rätseln und Wettrennen. Um die Rätsel zu lösen, muss man die Eigenschaften der drei Spielfiguren miteinander kombinieren. So kann Alex zum Beispiel als einziger Hebel direkt umlegen, um Türen oder sonstiges zu öffnen. Tin Tin hingegen beherrscht die Fähigkeit der Telekinese, sodass sie auch Gegenstände durch Wände hinweg bewegen kann. Fermat kann sich hingegen durch extrem kleine Luken bewegen und Computer zu steuern. Um die Rätsel zu lösen, sind all diese Fähigkeiten von Nöten, daher ist der geschickte Einsatz Pflicht. Da das Spiel aber nicht allzu schwer ist, sollte es keine Probleme geben (man sollte nur aufpassen, dass man nicht irgendwo runterfällt, denn Zwischenspeicherpunkte gibt es nicht). Der direkte Kontakt mit Gegner ist selten, höchsten muss man bei den Wettrennen einige Gegner zerschießen. Die Wettrennen, in ihnen fliegt man mit unterschiedlichen Ausführungen der Thunderbirds, sind oft kombiniert mit Aufträgen zur Rettung bestimmter Personen. Auch sie sind vom Schwierigkeitsgrad nicht allzu schwer.

Technisches

Grafisch ist das Spiel gut gelungen, die Sicht von schräg oben garantiert eine gute Übersichtlichkeit und ermöglicht eine gute Steuerung der Charakter (die Steuerung ist überhaupt sehr einfach). Auch die Ausgestaltung der einzelnen Level ist gut gelungen. So gibt es Unterwassermissionen, bei denen man mit einem U-Boot nach verschollenen Matrosen suchen muss, und man kommt auch in kühlere Gefilde, wie zum Beispiel nach Alaska. Alle Räume sind auch recht detailreich ausgestattet. Der Sound ist hingegen nicht ganz so gut gelungen. Er erinnert etwas an Techno und soll dadurch wahrscheinlich die "Raumfahrt-Atmosphäre" verstärken, doch leider ist er eintönig gehalten und fällt schon bald auf die Nerven. Deshalb kann man den Sound getrost abstellen, da die Sprecheinlagen sowieso auf dem Bildschirm angezeigt werden (aber nur auf Englisch).

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