Test Day of Defeat Source

von Frank Roglmeier (03. März 2006)

Ein weiteres Remake aus Valves Spielekiste ist nun endlich erschienen. Nachdem "Half-Life" und "Counter-Strike" in einer aufgebohrten neuen Version mit der Source Engine erschienen sind, war es nun nur noch eine Frage der Zeit bis der 2. Weltkriegs-Onlineshooter "Day of Defeat" im neuem Design über die Computerbildschirme flattern darf. Der ewige Kampf "Wehrmacht vs US Army" ist noch lange nicht vorbei, online schlüpfst du in die Rolle einer der Parteien und kämpfst für den Sieg. Ob die neue Version von "Day of Defeat" spielerisch und technisch überzeugen kann, könnt ihr in unserem Test lesen.

Welche Gruppe die meisten Flaggen eingenommen hat gewinntWelche Gruppe die meisten Flaggen eingenommen hat gewinnt

Remake

Vielen Lesern kommt der Name "Day of Defeat" bestimmt noch bekannt vor, der Onlineshooter war vor wenigen Jahren - und ist es immer noch - einer der begehrtesten Shooter im Word Wide Web. Damals noch als kostenlose Modifikation im "Half Life" Gerne unterwegs begeisterte es unzählbare Fans. Anfang letzten Jahres wurde das Spiel offiziell in die Liste von Valves Hitgiganten aufgenommen. Nachdem "Half Life" und "Counter-Strike" ihr Debüt in der Source Engine feiern durften, wurde fleißig an "DoD" geschliffen. Im September 2005 war es soweit, "Day of Defeat" ging an den Start, vorerst leider nur über das kostenpflichtige Downloadportal "Steam" erhältlich. Was für viele deutsche Spieler ein Problem darstellte, einkaufen durfte man nur mit Kreditkarte, die in Deutschland jedoch nur ein Bruchteil der Bevölkerung besitzt. Ende Oktober wurde auch an die deutschen Fans gedacht und "Day of Defeat" erschien auf DVD, diesmal gemeinsam mit "Counter-Strike" und "Half Life Deathmatch". Nun ist "DoD" auch endlich einzeln für nur 20 € im Handel erhältlich und somit fast für jeden erschwinglich.

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Spielerisch

"Day of Defeat" ist ein typischer Online Shooter, in dem ihr online in die Rolle der deutschen Wehrmacht und in die der US Army schlüpft. Auf hunderten von Servern und auf insgesamt bisher leider nur sechs Karten können sich die beiden Partien bekriegen. Je nach Servereinstellung besteht ein Team aus bis zu 16 Spielern, die die Aufgabe haben, alle gegnerischen Einstiegspunkte zu sichern. Wurden alle Flaggen eingenommen, so gewinnt die Gruppe und die nächste Runde beginnt. Gekämpft wird hierbei hauptsächlich in zerstörten Städten und Dörfern, was die Atmosphäre der späteren Kriegstage perfekt einfängt. Da "Day of Defeat" auf Panzer, Jeeps und sonstige Fahrzeuge komplett verzichtet, sind die kleinen Karten ideal für Infanteriekämpfe. Hinter jeder Ecke und jedem Stein kann ein Gegner lauern, daher ist ein taktisches Vorgehen besonders gefragt, d.h. sinnloses Geballer bringt den Spieler nur selten ans Ziel. Jede Nutzung der Deckung, das Werfen von Rauchgranaten, Warten auf die Verstärkung und vieles mehr sind die Schlüssel zum Sieg.

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