Test Soul Calibur: Prächtig Prügeln auf der PSP

von Sandra Friedrichs (07. September 2009)

Das gezogene Schwert auf den Gegner gerichtet zählt ihr die Sekunden. Euer Puls und Adrenalin steigen ins Unermessliche. Der Countdown wird eingeblendet: 3, 2, 1, LOS! Ihr stürmt auf euren Kontrahenten zu und schlagt auf ihn ein. Dieses aufregende Gefühl erlebt ihr bei Soul Calibur: Broken Destiny immer wieder - und es fühlt sich verdammt gut an.

Die Soul Calibur-Charaktere werden zwar nie zu den schönsten Videospielhelden gewählt, doch eins haben sie alle: Charme.Die Soul Calibur-Charaktere werden zwar nie zu den schönsten Videospielhelden gewählt, doch eins haben sie alle: Charme.

Den kenne ich doch!

Die Beat'em-up-Serie Soul Calibur ist bislang nur auf den großen Konsolen erschienen - sprich PS3, Xbox 360 und Wii. Jetzt kommt ein Ableger für die PSP und ihr werdet sehr viele bekannte Gesichter aus den bisher erschienenen Spielen sehen. Zwar wurden die Star-Wars-Charaktere weggelassen, die in Soul Calibur 4 ihr Debüt feierten, dafür bekommt die Truppe Unterstützung von Dampierre, der einen sehr markanten Schnäuzer trägt, und dem God of War-Helden Kratos.

Dampierre unterliegt mit seinen Bodenattacken und winzig kleinen Messern dem Kriegsgott Kratos, der sehr viele Spezialmoves spendiert bekommen hat. Zum Beispiel kann er mit seinen Pegasusflügeln kämpfen, den Gegner mit dem Schwert Zeus zerschmettern oder eine Blitzattacke im Nu ausführen. Wer aber lieber individuell sein möchte, kann sich in dem umfangreichen Editor austoben, der aus Soul Calibur 4 bekannt ist, und bis zu 16 Fighter-Charaktere erstellen.

In einem Beat'em-up eine gute Geschichte erzählen? Klingt merkwürdig und funktioniert bei diesem Spiel auch nicht.In einem Beat'em-up eine gute Geschichte erzählen? Klingt merkwürdig und funktioniert bei diesem Spiel auch nicht.

Aufgespießt

Bei Soul Calibur - Broken Destiny erwarten euch keine klassischen Einzelspielermodi. Einer dieser drei Modi heißt "Spießrutenlauf". Darin solltet ihr alle Techniken des Spiels gut beherrschen, da ihr sie mehrere Male wiederholen müsst, um eine Herausforderung zu schaffen. Diesen Modus könnt ihr sehr gut als Einführung in das Spiel nutzen, denn dieses "Tutorial" mit vielen Hinweisen und Tipps ist in über 30 Kapitel aufgeteilt.

Die Geschichten, die zu jedem neuen Abschnitt mithilfe von Mangabildern erzählt werden, könnt ihr aber getrost umgehen, da sie langweilig und unspektakulär sind. Doch wer jetzt denkt, dass dieser Modus einfach ist, hat unrecht: Ihr werdet die ersten Kapitel ohne Probleme abschließen, doch je weniger Tipps das Spiel hergibt, desto mehr seid ihr auf euch allein gestellt und dadurch ungemein gefordert. Da müsst ihr nicht nur perfektes Timing an den Tag legen, sondern auch euren Charakter in- und auswendig kennen, um die Herausforderung erfolgreich abzuschließen.

Angreifen und Verteidigen: Wenn ihr beides sinnvoll miteinander verknüpft, bringt das den gewünschten Erfolg.Angreifen und Verteidigen: Wenn ihr beides sinnvoll miteinander verknüpft, bringt das den gewünschten Erfolg.

Anspruchsvolle Prügelei

Im "Schnelles Spiel"-Modus könnt ihr euch gegen alle 28 Spielcharaktere und einen selbst angelegten Bonuskämpfer behaupten. Dabei tummelt ihr euch vor dem Kampf in einer Art Lobby und begegnet euren Kontrahenten, die unterschiedlich viele Siege verzeichnet haben. Anfänger sollten natürlich die Gegner mit wenig Errungenschaften auswählen, erfahrene Soul-Calibur-Veteranen können sich an härtere Kontrahenten wagen. Dieser Modus eignet sich sehr gut für eine schnelle Runde zwischendurch. Mögt ihr lieber ein richtiges Ziel vor Augen haben, wählt ihr "Prüfungen". In diesem Art Survival-Modus müsst ihr entweder euren Gegner stark verwunden (Angriffsprüfung) oder euch verteidigen und aus der Deckung heraus Schaden anrichten (Verteidigungsprüfung). Habt ihr viel Zeit übrig, könnt ihr euch den Endlosprüfungen stellen, in dem ihr so lang wie möglich überleben müsst.

Leider fehlt ein Online-Modus für das Spiel, doch dafür wurde ein Mehrspielermodus integriert und ihr könnt jederzeit gegen einen Freund spielen. Diese Multiplayermatches sind sehr anspruchsvoll und machen viel Spaß, was nicht zuletzt an der sehr guten Steuerung liegt, die im gesamten Spiel prima ist: Sogar komplexe Tastenkombinationen werden gut genutzt und funktionieren einwandfrei.

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