Test Venetica - Seite 2

Die Heldin kann auch schwimmen, unsichtbare Grenzen stoppen den Entdeckerdrang aber.Die Heldin kann auch schwimmen, unsichtbare Grenzen stoppen den Entdeckerdrang aber.

Aus den Augen, aus dem Sinn

Das Kampfsystem des Spieles ist ganz ordentlich gelungen. Wildes Klicken hilft euch allenfalls in den ersten Spielstunden, doch später wehren eure Feinde immer mehr Attacken ab und ihr müsst Kombos setzen oder eurem Gegner in den Rücken fallen. In der Theorie klappt das super, leider haben die Kamera und die recht ungenaue Steuerung praktisch etwas dagegen. Besonders wenn ihr in engen Räumen gegen mehrere Feinde gleichzeitig kämpft , verliert ihr mangels Aufschaltmöglichkeit auf einen Feind immer wieder eure Angreifer aus den Augen - oder offenbart ihnen plötzlich selber den ungeschützten Rücken.

Das ist somit nicht optimal gelöst, dennoch hat das taktische Kampfsystem seine Stärken. So ist die Wahl eurer Waffe extrem entscheidend, manche Feinde könnt ihr nur mit der Mondklinge dauerhaft töten, gut gepanzerte Feinde nehmen dagegen nur bei einer schweren Waffe wie einem Hammer Schaden. Natürlich könnt ihr die durch Stufenaufstiege erhaltenen Lernpunkte bei Lehrern überall in der Spielwelt gegen neue Fähigkeiten eintauschen. So lernt ihr besonders wuchtige Schläge oder das Blocken der Angriffe, oder ihr konzentriert euch mehr auf eure mentalen Fertigkeiten und schickt erstmal einen Schwarm von Krähen auf die Feinde.

Die Menüs sind etwas klein geraten und reagieren träge, sind aber übersichtlich.Die Menüs sind etwas klein geraten und reagieren träge, sind aber übersichtlich.

Begrenzte Spielwelt

Die Spielmechanik von "Venetica" erinnert stark an die von Gothic 3, seien es die Lernpunkte, die actionreichen Kämpfe oder die NPCs mit ihren kleinen Sorgen und Geschichten. Allerdings ist die Spielwelt des Neulings nicht komplett offen, sondern besteht aus mehreren Bereichen. Sobald ihr ein Haus oder einen Abwasserkanal betretet, müsst ihr wie in Divinity 2 - Ego Draconis mit langen Ladezeiten rechnen. Auch sonst hat uns die Spielwelt nicht sonderlich gefallen. Die Straßen von Venedig wirken bis auf wenige Passanten fast ausgestorben, und optisch reißt "Venetica" erst recht keine Bäume aus, zuweilen sieht das Ganze schon fast hässlich aus. Wobei es durchaus ein paar schöne Stellen gibt, doch die sind selten.

Allgegenwärtig flimmert euch die Grafik vor den Augen, die Texturen sind mau und das Wechselspiel zwischen Licht und Schatten ist arg fehlerhaft, der von Jack Keane weiterentwickelten Grafik-Engine werden leider klar die Grenzen aufgezeigt. Zu allem Überfluss sind die Systemanforderungen für das Gebotene viel zu hoch, selbst auf schnellen Rechnern geht die Framerate in Venedig in die Knie.

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