Test Dirt 2 - Seite 2

Der amerikanische Rallye- und Offroad-Sport liegt diesmal im Fokus des Spiels.Der amerikanische Rallye- und Offroad-Sport liegt diesmal im Fokus des Spiels.

Rallye auf amerikanisch

Insgesamt geht der neue "Colin" noch mehr in Richtung Offroad und weg vom klassischen Rallye-Sport, Fans des WRC seien deshalb gewarnt. Die Fahrer, die euch ständig begegnen, heißen nicht Loeb oder Solberg, sondern Travis Pastrana ("MTV Nitro Circus") oder Ken Block (Mitgründer der "DC Shoes"). Diese Wahl kommt nicht von ungefähr, schließlich haben sich diese Stars im amerikanischen Rallye-Sport Rang und Namen verdient, in dem Colin McRae vor seinem tragischen Tod als willkommener Star-Gast ebenso mitgemischt hat.

Der Asphalt-Anteil hat also weiter abgenommen, dafür der Fahrspaß zugenommen: Im Vorgänger fühlte sich die Bodenhaftung und Bremsleistung zu stark an, in "Dirt 2" lässt sich endlich wieder so elegant um die Kurven schlittern, wie es auf losem Untergrund auch sein sollte. Vom alten, aber immer noch unerreichten Richard Burns Rally ist die Physik zwar weit weg, doch bildet sie eine wunderbare Mischung aus Anspruch und Zugänglichkeit. Auf Wettereffekte müssen wir leider immer noch verzichten, es muss wohl noch Raum für neue Features in "Dirt 3" geben...

Viele der Wagen sind durch Modifikationen in mehreren Disziplinen einsetzbar.Viele der Wagen sind durch Modifikationen in mehreren Disziplinen einsetzbar.

Rutschpartie

Trotz der eher auf Arcade ausgelegten Physik fühlt sich das Fahrverhalten sehr nachvollziehbar an. Der Übergang vom gezielten Drift zum totalen Kontrollverlust ist fließend und erfordert Übung. Wie im echten Rallye-Sport ist die Gewichtsverlagerung der Karosse wichtig und Manöver wie der "Scandinavian Flick", bei dem vor einer Kurve gegengelenkt wird, um das Heck danach herumzureißen, lassen sich super umsetzen.

Spieler, die weniger Rennspiel- und Offroad-Erfahrung haben, kommen trotzdem auf ihre Kosten. Die Schwierigkeitsstufe ist für jedes Rennen frei wählbar und wer sich nur die niedrigen zutraut, hat deshalb keine großen Nachteile im Bezug auf die Karriere. Zudem gibt es wie in Grid eine Rückspulfunktion, die Frustmomente verhindert. Totalschäden passieren nur bei richtig heftigen Unfällen, meistens kommt ihr mit einem, Zitat, "leichten Radschaden" davon.

Hier wäre für Profis noch Luft gewesen, die es bestimmt auch mit (noch) rutschigeren Böden, Reifenplatzern und überhitzten Motoren aufgenommen hätten. Die Wagensetups fallen ebenfalls simpel aus, aber zumindest sind sie ausreichend für Perfektionisten, die auch die letzten Sekunden aus ihren Zeiten kitzeln wollen.

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