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Kirby Super Star Ultra (Nintendo DS)

Artikel veröffentlicht am 28.09.2009

Wenn es darum geht, Essensdiebe oder maskierte Ritter in ihre Schranken zu weisen, gibt es seit Ewigkeiten nur einen wahren Helden: Kirby, Nintendos rosarote Knutschkugel. Nun bekommt der putzige Hüpfer ein Remake für den NDS spendiert, das sich sowohl mit der Implementierung des Touchscreens als auch mit neuen Minispielen schmückt. Doch wie gehaltvoll ist diese neue Kirby-Kost? Von Henrik Haumann

Nom Nom Nom

Bei Kirby führt ein leckeres Eis oft zu unangenehmen Konsequenzen...

Kirbys Kampfwege sind seit eh und je unverändert und muten brutal an: Der kleine rosa Ball verschluckt seine Gegner und spuckt sie wieder aus. Manchmal verspeist er sie auch gänzlich, wobei er gelegentlich sogar deren Kräfte übernimmt. So kann er zu einem Bumerangwerfer werden, zu einem Schwertkämpfer, einem Magier, einem Ninja und noch so einigem mehr.

Was simpel klingt, macht tatsächlich einen Heidenspaß, und oft genug müsst ihr eine bestimmte Stelle mehrmals mit anderen Kräften aufsuchen, um jedes Geheimnis der bunten Kirbywelt zu entdecken. So wollen Lunten gezündet oder besonders plazierte Blöcke gesprengt werden, um nur zwei Beispiele zu nennen. Diese an sich simpele Idee sorgt schon für genügend Abwechslung, um euch bei Laune zu halten.

Die Abenteuer warten

Für jeden etwas: schön viele Spielmodi.

Neben ein paar neuen Minispielen hat sich im Vergleich zu "Kirby Super Star" nicht viel getan. Wer daher schon die SNES-Version sein Eigen nennt, der wird auch bei "Kirby Super Star Ultra" nicht viel neues erleben. Die Grafik sieht ein kleines bisschen schicker aus, aber ansonsten gibt es nur ein paar neue Minispiele, mehr nicht. Brauchts aber auch nicht, denn wie Super Mario World oder The Legend of Zelda ist "Kirby Super Star" einfach ein Titel, der Geschichte geschrieben hat und solche Spiele werden eben nicht so schnell langweilig.

Schööööööön

Auch die Karte ist nett anzusehen

Die Zwischensequenzen des Spiels erzählen die meist recht einfach gehaltenen Storys. Grafisch können die sich natürlich nicht mit cineastischen Impressionen à la "Final Fantasy 9" für die Playstation messen, sind aber durchaus hübsch anzusehen und von derselben quietschbunten Grafik, die das ganze Spiel so liebenswert macht. Kindisch wirkt "Kirby Super Star Ultra" dabei zu keiner Zeit, sondern macht seine Sache gut, eine stimmige Atmosphäre zu zaubern.

Gääääääääääähn!

Auch nicht herausfordernd, aber lustig: Kirby als Kanonenkugel

Kommen wir zum größten Kritikpunkt des neuen wie des alten Spiels: Ein halbwegs in Form stehender Zocker wird keine Probleme haben, sowohl die Minispiele als auch die verschiedenen Episoden im Handumdrehen durchzuhaben. Einige Stellen und Episoden (insbesondere die Schatzjagd) sind zwar fordernd, aber höchstens für Anfänger unknackbar. Wer eine Herausforderung sucht, ist mit "Kirby Super Star Ultra" eindeutig falsch bedient und sollte auf dem DS zu Kopfnüssen wie Hotel Dusk - Room 215 greifen.

Fazit

von Henrik Haumann

"Kirby Super Star Ultra" ist eine nette Portierung des SNES-Klassikers auf den DS, die zwar nur mit wenig Neuerungen glänzt, aber trotzdem eine hervorragende Figur macht. Spielzerstörende Neuerungen gibt's gottseidank keine, sodass der Charme des Originals vollständig erhalten bleibt. Sogar die neuen Mini-Spiele mit Touchscreen-Steuerung halten diesen Charme aufrecht. Kurzum: Kein Durchbruch, aber immer noch das liebenswerte Spiel, das es früher war.

spieletipps meint: Kugelrunder Hüpfspaß mit netter Optik. Das Spiel ist zwar nur eine aufgemotzte Portierung, die Verbesserungen sind aber sinnig und werten es ungemein auf.
79

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