Test RTL Skispringen 2007

von Florian Funk (24. November 2006)

Auch wenn die Übertragung hierzulande mit dem ausbleibenden Erfolg der DSV Springer nachgelassen hat, Skispringen zählt nach wie vor zu den wichtigsten Highlights in Sachen Sport während des Winterhalbjahres. Pünktlich zum Begin dieser Saison versorgt RTL Playtaiment uns mit einer aktuellen Version von "Skispringen". Grund genug dem neuesten Teil der Serie genauer auf den Zahn zu fühlen. Hier erfahrt ihr, ob sich der Neukauf wirklich lohnt.

Wer braucht schon Schnee? Auch Sommerschanzen locken!Wer braucht schon Schnee? Auch Sommerschanzen locken!

Skisprungsaison 2007

Anders als das direkte Gegenstück "Ski Alpin 2007" verzichtet "Skispringen 2007" gänzlich auf lizenzierte Akteure des Sports. Bekannte Gesichter wie die deutschen DSV Adler werden wir hier ebenso wie internationale Größen a la Adam Malysz, Janne Ahonen oder eben auch Thomas Morgenstern nicht finden. Doch komme ich lieber zum eigentlichen Inhalt des Spiels. Was für "Ski Alpin 2007" gilt, ist auch hier leider großflächig an der Tagesordnung. Das intensive Recycling hat auch hier seinen Einzug gefunden. Spielmechanik und Karrieremodus sind somit praktisch unverändert gegenüber der Vorjahresversion. Dafür bietet "Skispringen 2007" jedoch nach wie vor massenweise Anspruch um auch Profis anzusprechen oder eben solche, die es werden möchte. Vom richtigen Anlauf, bis hin zum Absprung, dem darauffolgenden Flug und schließlich der Landung ist einiges an Schweiß von Nöten. Die Lernkurve ist hier jedoch ähnlich attraktiv wie bei "Ski Alpin 2007" und wird auch Einsteiger im Genre nicht überfordern. Bis zu den ersten richtig gelungenen Sprüngen kann es dennoch ein weiter Weg sein, immerhin gilt es sich im Karrieremodus erst mal in die höheren Ligen vorzuarbeiten.

Saubere Landung!Saubere Landung!

Was es sonst zu berichten gibt

Technisch befindet sich "Skispringen 2007" auf Augenhöhe mit "Ski Alpin 2007", wobei ich unterm Strich dem Skispringen sogar noch eine minimal bessere Noten in Sachen Präsentation geben würde. Schön anzusehen sind schon mal alle Austragungsorte, die in einem malerischen Ambiente für die nötige Stimmung sorgen. Die Texturen haben sich insgesamt kaum weiterentwickelt, sind jedoch sehr sauber ebenso wie die Animationen der Springer selbst. Insgesamt hat sich natürlich nicht allzu viel getan, stattdessen gilt hier das Gleiche, was schon für den Vorgänger galt. Sprich Spieler mit weniger Hang zum jährlichen Nachrüsten des eigenen Rechners werden, was die Hardwareanforderungen angeht nicht überfordert und müssen sich keine Gedanken machen, ob dieses Spiel überhaupt auf ihrem PC laufen könnte. Letztere Frage muss man sich nach "Gothic3" zuletzt ja des öfteren stellen. Die eher spärlich vorangeschrittene Grafikentwicklung im Hause 49Games kann von daher verschmerzt werden. Enttäuschend hingegen ist wieder einmal die furchtbare Hintergrundmusik.

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