Test

NHL 10: Stagnation auf dem Eise

Es ist die alljährliche Gretchenfrage für Sportfans: Lohnt sich der neue EASports-Jahrgang? Wie so oft eröffnen die Eishockeycracks aus der NHL den Sportherbst und müssen in "NHL 10" beweisen, dass die Sportsimulation seit dem vergangenen Jahr derart zugelegt hat, um einen Neukauf zu rechtfertigen. Von Philipp Schneider

19. Sep 2009

Bandencheck

An der Bande könnt ihr das Spiel nun kurz beruhigen.

Die Eindrücke vom Eis schlagen Hoffnungen auf große Veränderungen aber schnell beiseite, bis auf kleine Änderungen spielt sich "NHL 10" genauso wie NHL 09. Das ist nicht schlecht, denn schließlich galt bereits der Vorgänger als sehr gute Sportsimulation, doch im schnelllebigen Videospielbusiness bedeutet Stagnation nun mal Rückschritt. Und daran ändern bei "NHL 10" auch Miniverbesserungen nichts, beispielsweise das dynamischere Bandenspiel.

Schwing den Stick

Mit dem rechten Analogstick schießt ihr sehenswerte Tore.

Bei der Steuerung habt ihr die Wahl zwischen der modernen Analogstickvariante, die letztlich die interessanteren Spielzüge und Tore ermöglicht, aber schon ein wenig Einarbeitungszeit braucht, und der klassischen Bedienung. Wer möchte, kann sogar die ganz klassische Padbelegung aus dem Jahr 1994 wählen, dann gibt es nur Tasten für Schüsse und Pässe. Für Einsteiger ist das eine nette Alternative, um langfristig Spaß zu haben, solltet ihr schon der Analogstickvariante den Vorzug geben, auch wenn wir immer noch Probleme haben, dass zu oft Schüsse ausgeführt werden, die wir eigentlich gar nicht machen wollten.

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