Test NFS - Shift: Die Serie schaltet einen Gang hoch

von Moritz Hornung (20. September 2009)

Mal mit Polizei, mal ohne, mal in einer offenen Stadt, dann wieder auf Rundkursen - die "NFS"-Reihe schlingerte in den letzten Jahren hin und her und konnte dabei nicht immer überzeugen. Mit "Shift" geht es erneut auf die Rennstrecke. Hat die Serie damit endlich auch zurück auf die Ideallinie gefunden?

Das Ziel sind schnelle Rundenzeiten, keine geschrotteten Streifenwagen.Das Ziel sind schnelle Rundenzeiten, keine geschrotteten Streifenwagen.

Am Anfang steht der BMW

Gleich nach dem ersten Start des Spiels werdet ihr hinter das Steuer eines 3er-BMWs geschmissen und müsst zeigen, wie viel Rennerfahrung in euren Adern fließt. Je nachdem, wie ihr die erste Runde im neuen "NFS" meistert, werden euch Gegnerstärke und Fahrhilfen vorgeschlagen. Hoppla, Fahrhilfen? Die Serie war doch zuletzt für kompromisslose illegale Straßenrennen nach unrealistischer Arcade-Manier bekannt?

Ähnlich wie in Pro Street bekommt ihr es wieder mit realen Rennstrecken zu tun, an Polizeiverfolgungen und Hollywood-Einlagen ist hier nicht mehr zu denken. Stattdessen lautet die Devise "Zurück zum Wesentlichen": Es geht nur um euch, euren Rennwagen und den beinharten Kampf zum Siegertreppchen.

Einige Stadtkurse, wie hier London, frischen die Streckenauswahl auf.Einige Stadtkurse, wie hier London, frischen die Streckenauswahl auf.

Auf den Pisten dieser Welt

Nachdem ihr euch für oder gegen diverse Fahrhilfen entschieden habt, könnt ihr euch mit über 60 lizensierten Vehikeln auf bekannten Rennkursen wie Laguna Seca oder Nürburgring austoben. Die Fahrzeugauswahl ist im Vergleich zur Konkurrenz etwas dürftig, dafür ist das Spektrum vom VW Scirocco bis zum Lamborghini Murciélago angenehm breit. Nur für Liebhaber klassischer Kisten und Ferraris bietet "Shift" wenig beziehungsweise gar nichts.

Eure Wagen kauft ihr zunächst im Serienzustand, in dem sie bereits absolut konkurrenzfähig sind. Wer will, kann sie noch mit Upgrades verbessern, die teils auch optische Auswirkungen haben. Der Tuning-Faktor bleibt aber weit hinter dem eines Midnight Club oder Underground. Mit ausreichend Asche könnt ihr bestimmte Wagen zu Werks-Rennern umrüsten, sozusagen der Gipfel der Leistungssteigerung. Enttäuscht hat uns der Lackierungseditor, der nicht einmal eine Spiegelungs-Funktion hat. Aufwändige Renn-Outfits wie in Forza 2 sind damit kaum möglich.

Weiter mit: Test NfS Shift - Seite 2

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